Sie sehen Gesetzesvorgaben und darauf basierend unsere Konvention für die Echtzeit-Berechnung.
Der Landeswert steht so, wie das Gesetz ihn schreibt. Wir rechnen nur Einheiten um (Vollzeit, Buchungszeit, Pro-Kind). Was schon im Wert steckt — Verfügung, Ausfall, Leitung — bleibt im Live-Faktor. Was separat steht, ist ein Schalter und wird nicht still dazugerechnet. Die Ampel vergleicht das mit minutengenauen Check-ins: den Moment, nicht einen gemittelten Jahreswert.
Hinweis. Diese Tabelle dient nur als Hilfe und Orientierung. Für Korrektheit und Vollständigkeit wird keine Haftung übernommen. Bei Buchung von Bienenstock werden die jeweils angewendeten Berechnungsgrundlagen im Dashboard stets zum Einsehen zur Verfügung gestellt und nach bester Möglichkeit aktuell gehalten.
Bundesland auswählen
16 Länder
Tippe auf ein Bundesland, um Personalschlüssel, P:K-Verhältnis und gesetzliche Vorgaben im Detail zu sehen.
Die Tabelle zeigt alle 16 Bundesländer im Vergleich.
Personalbemessungs-Faktor16pro Bundesland · pro Alter
Quelle: KiTaG (Landesrecht)
Personalbemessung in Kitas - Vergleich aller 16 Bundesländer: Live-Faktor, Personal-Kind-Verhältnis (P:K) und Bemessungswert je Altersgruppe (0 J. bis Schulkind), dazu Bemessungsart, Betriebserlaubnis-Faktoren, Einzelzulassung, besondere Personaltypen, Förderung und Quellen je Bundesland.
Bundesland
0 J.
1 J.
2 J.
3 J. bis Schule
Schulkind
Mixed
Bemessungsart
Im Gesetz enthaltenkonformrelevant
Weitere Betriebserlaubnis-Faktoren
Einzelzulassung möglich
Fachkraft : Hilfskraft (max)
Förderung
Erzieher:in
Besondere Personaltypen
Besondere Situationen
Besondere Kinder
Quelle
StandÄnderungen
Bienenstock-Einheiten
Personal/Kind-Verhältnis
Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe der Altersgruppe
Bienenstock-Einheiten
Personal/Kind-Verhältnis
Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe der Altersgruppe
Bienenstock-Einheiten
Personal/Kind-Verhältnis
Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe der Altersgruppe
Bienenstock-Einheiten
Personal/Kind-Verhältnis
Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe der Altersgruppe
Bienenstock-Einheiten
Personal/Kind-Verhältnis
Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe der Altersgruppe
Bienenstock-Einheiten
Personal/Kind-Verhältnis
Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe der Altersgruppe
Konvention
Land
Auszubildende:r
FSJ
Leitung
Hilfskraft (nicht-päd.)
Hauswirtschaftskraft
Praktikant:in
Vertretungskraft
Profilergänzende / externe Fachkraft
Praxisanleitung
Ausflug
Vor-/Nachbereitung (in Kita, Öffnungszeit)
Vor-/Nachbereitung (in Kita, außerhalb Öffnungszeit)
Das Gesetz bemisst je Gruppe, nicht je gesamte Kita. Die Pro-Kind-Werte sind über die Regelgruppengröße abgeleitet.
Geprüft wird je Gruppe: Belegung × Kind-Faktor.
Baden-Württemberg, 0 J. (Krippe): Live-Faktor 2,30 - Bemessungsart: Gruppen-FTE
Typ
Krippe
Faktor
2,30
Limit (Gruppe)
max. 10 Kinder
Baden-Württemberg, 0 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:4,3 - Bemessungsart: Gruppen-FTE1:4,3
Baden-Württemberg, 0 J. (Krippe): Gruppenfaktor 2,06 je Gruppe (10 Kinder); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:4,3 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,06 je Gruppe
Baden-Württemberg, 1 J. (Krippe): Live-Faktor 2,30 - Bemessungsart: Gruppen-FTE
Typ
Krippe
Faktor
2,30
Limit (Gruppe)
max. 10 Kinder
Baden-Württemberg, 1 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:4,3 - Bemessungsart: Gruppen-FTE1:4,3
Baden-Württemberg, 1 J. (Krippe): Gruppenfaktor 2,06 je Gruppe (10 Kinder); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:4,3 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,06 je Gruppe
Baden-Württemberg, 2 J. (Krippe): Live-Faktor 2,30 - Bemessungsart: Gruppen-FTE
Typ
Krippe
Faktor
2,30
Limit (Gruppe)
max. 10 Kinder
Baden-Württemberg, 2 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:4,3 - Bemessungsart: Gruppen-FTE1:4,3
Baden-Württemberg, 2 J. (Krippe): Gruppenfaktor 2,06 je Gruppe (10 Kinder); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:4,3 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,06 je Gruppe
Baden-Württemberg, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Live-Faktor 0,94 - Bemessungsart: Gruppen-FTE
Typ
Kindergarten
Faktor
0,94
Limit (Gruppe)
max. 28 Kinder
Baden-Württemberg, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Personal-Kind-Verhältnis 1:10,6 - Bemessungsart: Gruppen-FTE1:10,6
Baden-Württemberg, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Gruppenfaktor 1,8 je Gruppe (25–28 Kinder); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:10,6–11,9 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert1,8 je Gruppe≈ 1:10,6–11,9 je Kind
Baden-Württemberg, Schulkind (Hort): Live-Faktor - - Bemessungsart: Gruppen-FTE
Baden-Württemberg, Schulkind (Hort): Personal-Kind-Verhältnis - - Bemessungsart: Gruppen-FTE-
Baden-Württemberg, Schulkind (Hort): Rechtsvorgabe n/a in der Einheit der Bemessungsart Gruppen-FTEn/a
Baden-Württemberg, altersgemischte Gruppe: Live-Faktor 1,04 - Bemessungsart: Gruppen-FTE
Typ
altersgem.
Faktor
1,04
Limit (Gruppe)
max. 25 Kinder
Baden-Württemberg, altersgemischte Gruppe: Personal-Kind-Verhältnis 1:9,6 - Bemessungsart: Gruppen-FTE1:9,6
Baden-Württemberg, altersgemischte Gruppe: Gruppenfaktor 2,0 je Gruppe (25 Kinder (altersgem.)); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:9,6 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,0 je Gruppe
08.2027KiTaVO-Übergangsmaßnahmen (MPS-Unterschreitung bis 20 %, Fachkraftersatz durch Zusatzkraft bis 8 Wochen, Abweichung Höchstgruppenstärke) befristet bis 31.08.2027 (Ende KiGa-Jahr 2026/2027) - danach Anschlussregelung offen
Förderunschädliche Toleranz: Überschreitung des Anstellungsschlüssels bzw. Unterschreitung der Fachkraftquote bis zu 3 Kalendermonate bleibt beim Jahresdurchschnitt unberücksichtigt
Bei höherer Gewalt mit Zustimmung des StMAS für deren Dauer unberücksichtigt
Abweichung von Qualifikationsanforderungen per allgemeiner Verwaltungsanordnung (StMAS) oder im Einzelfall durch die Betriebserlaubnisbehörde
1:1
Kindbezogene Förderung (BayKiBiG, Jahresdurchschnitt); bei Unterschreitung keine Förderung
10
-
Anrechenbar als Ergänzungskraft (FakO/OptiPrax ab 2. Studienjahr)
passivam Kind, nicht gezählt0
Träger entscheidetextra: kein fester Leitungsschlüssel; Leitungs- und Verwaltungsbonus als Förderung (Basiswert × Σ Buchungszeitfaktoren × 0,1, Richtlinie seit 2020)
10 (wenn Verhältnis ok)Ergänzungskräfte (Restquote bis 50 %)
Nicht im Anstellungsschlüssel (nur päd. Personal)
Anrechenbar als päd. Ergänzungskraft
ja10
ja10
Praxisanleitung über reguläre Fachkraft mit Mehrarbeitsanteil; PiA stufenweise anrechenbar nach AVBayKiBiG
Nur Stellenplan/Förderung: Leitung (separat, 1:85)
-
Abrundung der Mindestpersonalausstattung um bis zu 5 % zulässig, damit sich arbeitsvertragliche Stellen ergeben; nicht umgesetzte Stellenanteile sind für außerordentlichen Personalausfall zusammenzufassen
~2:1
Detail in VOKitaFöG (nur Grundsätze)
10
-
Stufenweise (3/2/1 h)
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: Leitungszuschlag, bemessen bei 85 Kindern mit 38,5 Wochenarbeitsstunden; anteilig auch für Verwaltungsassistenz verwendbar; Näheres in der Leistungsvereinbarung
10 (wenn Verhältnis ok)
neinnicht am Kind
passivam Kind, nicht gezählt0
ja10
ja10
PiA-Praxisanleitung: 3 h/Wo im 1./2. Semester · 2 h im 3./4. · 1 h im 5./6.
5 % des anrechenbaren Personals dürfen zur Abdeckung von Vertretungsfällen vorgehalten und im Jahresverlauf eingesetzt werden (Dispositionsspielraum nach unten; 10 % nur bis 31.07.2024)
4:1
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: gestaffelt nach Personalkörper: 0,0625 Sockel + 0,125–0,5 Stellen
10 (wenn Verhältnis ok)Betreuungskräfte
neinnicht am Kind
passivam Kind, nicht gezählt0
ja10
ja10
Anleitungsgutschein (MBJS): 3 Anleitungsstunden/Woche je Auszubildende:r, berechtigt und verpflichtet die anleitende Fachkraft
ja
10
ja
10
Träger entscheidet
-
Träger entscheidet
-
Mehrbedarf über Eingliederungshilfe (Sozialamt SGB IX / Jugendamt); Personal im Einzelfall, keine festen Faktoren
I-Kita: Gruppe max. 16, davon max. 5 Förderkinder; +1 heilpäd. Fachkraft + Hilfskraft
- bis zu 10 Kinder je Bezugsgruppe, davon höchstens 3 unter 1 Jahr
✓
Alterserweitert
- bis zu 15 Kinder, davon höchstens 5 unter 3 J.
✓
KG/Hort
- bis zu 20 Kinder je Fachkraft
✓
Zeitumfang der Krippen-Gruppenleitung ≥ reguläre Betreuungszeit, soweit Tarifvertrag nicht entgegensteht
LJA-Einzelfallausnahmen von einzelnen Mindestanforderungen auf Antrag möglich (Ziff. 4); LJA kann zum Ausgleich andere Anforderungen erhöhen (z. B. niedrigere Höchstkinderzahl, höhere Personalausstattung) (Ziff. 4)
1:1
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
Träger entscheidetextra: Qualifikation / RiBTK Ziff. 19; Umfang der Leitungsstunden nicht landeseinheitlich - Stadtgemeinden können zusätzliche Personalschlüssel vorsehen (Bertelsmann 2017: 32 % der Bremer Kitas ohne Leitungsstunden - Sekundär, veraltet)
Max. 10 % Unterschreitung der Erziehungswochenstunden je Kind im 12-Monats-Leistungszeitraum; analog für Leitungsstunden
Kita-Aufsicht (BSFB) kann auf begründeten Antrag andere/ohne fachspezif. Qualifikation als Erst-/Zweitkraft zulassen (LRV / Anhang III)
Erziehungswochenstunden je Kind im 12-Monats-Schnitt max. 10 % unterschreitbar (LRV)
Größere Abweichung nur mit Zustimmung der Behörde
1:1
-
10
-
Azubis + Heilerziehende anteilig
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja100,48-0,75h/Wo/Kind im Personalwert enthalten + Leitungssockel für Kleineinrichtungen
10 (wenn Verhältnis ok)
Nicht im Erziehungspersonal-Wert
Praktika > 6 Wochen (Führungszeugnis); anteilig
ja10
ja10
LRV: Auszubildende + Heilerziehende anteilig auf Erzieher-Stunden anrechenbar
ja
10
ja
10
Träger entscheidet
-
Träger entscheidet
-
Eingliederungshilfe: 5 Zuschlagstufen, ÖGD-Begutachtung (/ Anlage 2 b LRV)
Sprachförderung Elementar + verpflichtendes Vorstellungsverfahren Viereinhalbjähriger (Sprachstand Deutsch)
Mind. 1 Fachkraft während der gesamten Öffnungszeit anwesend
-
Verbindliche Personalzusammensetzung (Novelle 2025): mind. 50 % pädagogische Fachkräfte, max. 25 % Quereinsteiger:innen (DQR-4) und max. 25 % Kräfte mit ergänzender/profilrelevanter Qualifikation. Hessen ist das einzige Land mit expliziter Quereinsteiger-Höchstquote (25 %, seit 2023 von 15 % angehoben)
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: 20 % des kindbezogenen Netto-Mindestbedarfs, höchstens 1,5 Vollzeitstellen
10 (wenn Verhältnis ok)
neinnicht am Kind
passivam Kind, nicht gezählt0
ja10
ja10
Fachkräfte bis 50 % anrechenbar · Praxisanleitung über Förderprogramm „Fachkräfteoffensive“
Übergangsregelung war bis 31.12.2025 befristet: bis dahin durfte weiter 1:15 (Ü3) angewandt werden, wenn die Absenkung aus personellen Gründen noch nicht möglich war und dies dem örtlichen Träger angezeigt wurde (4 KiföG M-V). Zum 01.01.2026 ausgelaufen - seither gilt 1:14 ohne Rückfalloption
~3:1
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: Leitungsfreistellung in Abhängigkeit von der Anzahl der Kinder und den Leitungsaufgaben; Umfang nicht landeseinheitlich, in den Vereinbarungen auszuweisen; Leitung nur durch päd. Fachkräfte mit Berufserfahrung und Leitungsqualifikation
10 (wenn Verhältnis ok)
neinnicht am Kind
passivam Kind, nicht gezählt0
ja10
ja10
Praxisanleitung in KifoeG M-V nicht separat ausgewiesen; läuft über reguläre Fachkraft
Nur Stellenplan/Förderung: Verfügungszeit (7,5 h/Wo je Gruppe extra (§ 12)) · Krankheit/Ausfall (Finanzhilfe-Pauschale, kein %-Satz) · Leitung (separat)
✓
3. Kraft bei Krippengruppe ≥11 belegten Plätzen (ganze Kernzeit)
✓
Kleinstgruppe ≤10 Kinder
- 2. Kraft muss keine Fachkraft sein
✓
Altersübergreifende Gruppe
- Kind unter 3 J. belegt 2 Plätze
-
2:1
-
10
-
PiA/Azubis: als 3. Kraft nur im Fallback, wenn keine qualifizierte Kraft
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: Leitungszeit mind. 2,5 h/Wo je Kernzeitgruppe (≤10 Kinder) bzw. 5 h/Wo (>10 Kinder), + bis 10 h/Wo Aufstockung; Verfügungszeit mind. 7,5 h/Wo je Kernzeitgruppe
Nordrhein-Westfalen, 2 J. (Krippe): Rechtsvorgabe 0,256 in der Einheit der Bemessungsart Kindpauschale + PersVOGF II: 100 h / 10 Kinder
Nordrhein-Westfalen, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Live-Faktor 1,05 - Bemessungsart: Kindpauschale + PersVO
Typ
Kindergarten
Faktor
1,05
Limit (Gruppe)
max. GF III Kinder
Nordrhein-Westfalen, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Personal-Kind-Verhältnis 1:9,5 - Bemessungsart: Kindpauschale + PersVO1:9,5
Nordrhein-Westfalen, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Rechtsvorgabe 0,094 in der Einheit der Bemessungsart Kindpauschale + PersVOGF III: 92 h / 25 Kinder
Das Gesetz bemisst je Gruppe, nicht je gesamte Kita. Die Pro-Kind-Werte sind über die Regelgruppengröße abgeleitet.
Geprüft wird je Gruppe: Belegung × Kind-Faktor.
Saarland, 0 J. (Krippe): Live-Faktor 2,43 - Bemessungsart: Personalschlüssel
Typ
Krippe
Faktor
2,43
Limit (Gruppe)
max. 12 Kinder
Saarland, 0 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:4,1 - Bemessungsart: Personalschlüssel1:4,1
Saarland, 0 J. (Krippe): Gruppenfaktor 2,67 je Gruppe (10–12 Kinder (Regel 11)); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:4,1 (Regel 11) je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,67 je Gruppe≈ 1:4,1 (Regel 11) je Kind
Saarland, 1 J. (Krippe): Live-Faktor 2,43 - Bemessungsart: Personalschlüssel
Typ
Krippe
Faktor
2,43
Limit (Gruppe)
max. 12 Kinder
Saarland, 1 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:4,1 - Bemessungsart: Personalschlüssel1:4,1
Saarland, 1 J. (Krippe): Gruppenfaktor 2,67 je Gruppe (10–12 Kinder (Regel 11)); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:4,1 (Regel 11) je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,67 je Gruppe≈ 1:4,1 (Regel 11) je Kind
Saarland, 2 J. (Krippe): Live-Faktor 2,43 - Bemessungsart: Personalschlüssel
Typ
Krippe
Faktor
2,43
Limit (Gruppe)
max. 12 Kinder
Saarland, 2 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:4,1 - Bemessungsart: Personalschlüssel1:4,1
Saarland, 2 J. (Krippe): Gruppenfaktor 2,67 je Gruppe (10–12 Kinder (Regel 11)); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:4,1 (Regel 11) je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,67 je Gruppe≈ 1:4,1 (Regel 11) je Kind
Saarland, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Live-Faktor 1,00 - Bemessungsart: Personalschlüssel
Typ
Kindergarten
Faktor
1,00
Limit (Gruppe)
max. 25 Kinder
Saarland, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Personal-Kind-Verhältnis 1:10 - Bemessungsart: Personalschlüssel1:10
Saarland, 3 J. bis Schule (Kindergarten): Gruppenfaktor 2,0 je Gruppe (20–25 Kinder); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:10–12,5 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,0 je Gruppe≈ 1:10–12,5 je Kind
Saarland, Schulkind (Hort): Gruppenfaktor 2,0 je Gruppe (15–20 Kinder); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:7,5–10 je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,0 je Gruppe≈ 1:7,5–10 je Kind
Saarland, altersgemischte Gruppe: Gruppenfaktor 2,67 je Gruppe (15 Kinder (max. 6 U3)); daraus abgeleiteter Pro-Kind-Wert 1:5,6 (Regel 15) je Kind - abgeleitet, kein Gesetzeswert2,67 je Gruppe≈ 1:5,6 (Regel 15) je Kind
Nur Stellenplan/Förderung: Krankheit/Ausfall (Trägerreserve) · Leitung (nicht im Faktor)
✓
Altersgemischt
- 15 (0-6 J.)
✓
18 (12 Mon.-6 J.)
✓
20 (3-12 J.), davon höchstens 6 U3
✓
Einrichtung i.d.R. mind. 2 Gruppen; reine U3-Einrichtung max. 4 Gruppen
-
keine feste Quote (SBEBG)
(enthält keine als X:Y normierte Fachkraft-/Hilfskraft-Quote; Personalstruktur qualifikationsbezogen - multiprofessionelle Teams / erweiterte Fachkraft-Anerkennung; Novelle 2026: mind. 2/3 des Personals auf DQR-6-Niveau geplant)
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: je Gruppe mind. 6 h/Wo Freistellung von der Arbeit in der Gruppe; ab 4 Gruppen (davon eine ganztags) vollständige Freistellung, ab 7 Gruppen zusätzlich Stellvertretung (6 h/Wo je weiterer Gruppe); Verwaltungskraft bis 2 h je Gruppe im Rahmen der Freistellungsstunden
10 (wenn Verhältnis ok)
neinnicht am Kind
passivam Kind, nicht gezählt0
ja10
ja10
Fachkräfte werden für die Anleitung angehender Fachkräfte (Ausbildung/Praktika) von der Gruppenarbeit freigestellt; Näheres regelt eine Rechtsverordnung
Nur Stellenplan/Förderung: Verfügungszeit (1-2 h/Wo je Fachkraft separat) · Krankheit/Ausfall (Trägerreserve, nicht quantifiziert) · Leitung (separat)
-
Schulvorbereitung: je Kind 130 € des Landeszuschusses für Personal zur Schulvorbereitung; regelt die Schulvorbereitung inhaltlich, kein eigener Stellenschlüssel
Fachkräfte + Assistenz ergänzend
(: Assistenzkräfte ergänzend zu Fachkräften; konkrete Quote in SächsQualiVO geregelt)
Landeszuschuss
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10+1 FTE Leitung je 10 einzusetzende Vollzeitäquivalente (verbatim)
10 (wenn Verhältnis ok)
neinnicht am Kind
passivam Kind, nicht gezählt0
ja10
ja10
Vorschulkraft-Pauschale kann auch Anleitung abdecken; PiA über Förderprogramm
ja
10
nein
-
Träger entscheidet
-
nein
-
-
Integrationskinder: Zusatzpersonal nach SächsKitaIntegrVO; Landeszuschuss
seit 08.2026Krippen-Übergangsregelung am 31.07.2026 ausgelaufen: Personalschlüssel U3 von 1:4,6064 auf 1:4,5014; KG (1:10,5244) und Hort (1:20,4730) unverändert. Die Werte dieser Zeile bilden das bereits ab.
Einzelfallzulassung von Personen mit weiteren Qualifikationen als Fachkraft durch den ÖRTLICHEN Träger der öffentlichen Jugendhilfe (kommunales Jugendamt), - nicht durch das Landesjugendamt
2:1
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: Leitung in angemessenem Umfang von der Betreuung freizustellen (keine feste Stellenvorgabe; nicht im Faktor enthalten)
Schleswig-Holstein, 0 J. (Krippe): Live-Faktor 2,63 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)
Typ
Krippe
Faktor
2,63
Limit (Gruppe)
max. 10 Kinder
Schleswig-Holstein, 0 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:3,8 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)1:3,8
Schleswig-Holstein, 0 J. (Krippe): Rechtsvorgabe 0,270 in der Einheit der Bemessungsart Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)2,70 FTE / 1040 h Öffnung
Schleswig-Holstein, 1 J. (Krippe): Live-Faktor 2,63 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)
Typ
Krippe
Faktor
2,63
Limit (Gruppe)
max. 10 Kinder
Schleswig-Holstein, 1 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:3,8 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)1:3,8
Schleswig-Holstein, 1 J. (Krippe): Rechtsvorgabe 0,270 in der Einheit der Bemessungsart Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)2,70 FTE / 1040 h Öffnung
Schleswig-Holstein, 2 J. (Krippe): Live-Faktor 2,63 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)
Typ
Krippe
Faktor
2,63
Limit (Gruppe)
max. 10 Kinder
Schleswig-Holstein, 2 J. (Krippe): Personal-Kind-Verhältnis 1:3,8 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)1:3,8
Schleswig-Holstein, 2 J. (Krippe): Rechtsvorgabe 0,270 in der Einheit der Bemessungsart Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)2,70 FTE / 1040 h Öffnung
Schleswig-Holstein, 3 J. bis Schule (Elementar): Live-Faktor 1,11 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)
Typ
Elementar
Faktor
1,11
Limit (Gruppe)
max. 20 Kinder
Schleswig-Holstein, 3 J. bis Schule (Elementar): Personal-Kind-Verhältnis 1:9,0 - Bemessungsart: Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)1:9,0
Schleswig-Holstein, 3 J. bis Schule (Elementar): Rechtsvorgabe 0,114 in der Einheit der Bemessungsart Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)2,28 FTE / 2040 h Öffnung
Schleswig-Holstein, Schulkind (Hort): Rechtsvorgabe 0,103 in der Einheit der Bemessungsart Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden)2,56 FTE / 2540 h Öffnung
Temporäre Unterschreitung ohne Ausnahmegenehmigung möglich
Mindestpersonalkörper: mind. 1/2 der Arbeitszeit durch gruppenleitungsbefähigte Fachkräfte, höchstens 1/8 (12,5 %) durch quereingestiegene Fachkräfte
Betreuende Hilfskräfte zählen NICHT zum Mindestpersonalkörper, nur zusätzlich im Budget
Standardqualität-Personalmix = 1 Gruppenleitungs-Fachkräfte + 1 päd. Assistenzkraft je Regelgruppe (≈ 50/50)
Personalbudget nach SQKM-Formel
10
-
PiA-Azubis anrechenbar
Anrechenbar (nicht Mindestpersonalkörper)
neinnicht am Kindja10in SQKM-Budget enthalten (Variable L): Freistellung gestaffelt nach Gruppenzahl, ab 5 Gruppen volle VZ-Freistellung, ab 6 Gruppen zusätzlich Stellvertretung; Vertretung der Leitungs-/Verfügungszeiten ab 2025 berücksichtigt
10 (wenn Verhältnis ok)Hilfskräfte anrechenbar
Nicht im Mindestpersonalkörper (nur päd. Fachkräfte); Verwaltungskräfte bis 2 h/Wo je Gruppe (max. 13 h)
Anrechenbar
ja10
ja10
Quereinsteigende: höchstens 1/8 der erforderlichen Arbeitszeit anrechenbar; PiA-Auszubildende über das Personalbudget finanzierbar, nicht Teil des Mindestpersonalkörpers · Praxisanleitung über reguläre Fachkraft
ja
10
ja
10
Träger entscheidet
-
Träger entscheidet
-
Zählt doppelt bei Mindestanwesenheit (KiTaG SH 2025)
Nur Stellenplan/Förderung: Leitung (gestaffelt nach Größe, separat)
✓
Mindestens drei pädagogische Fachkräfte je Einrichtung
Übergangsbestimmung: bei Fachkräftemangel dürfen für Ü3 die alten Werte (1:12/1:14/1:16) bis zum 31.07.2026 fortgelten; ab 01.08.2026 ist 1:12 für alle Ü3 verbindlich
LJA-Einzelfallzulassung möglich (Einzelfall / Fachkräftemangel)
Bei nicht gesichertem Mindestschlüssel: aufsichtsrechtliches Eingreifen → Anhörung, ggf. Belegungs-/Aufnahmestopp
keine feste Quote
(Mindestpersonalschlüssel besteht aus päd. Fachkräften; weiteres geeignetes Personal wird bei der Mindestpersonalausstattung nicht angerechnet)
-
10
-
passivam Kind, nicht gezählt0
passivam Kind, nicht gezählt0
neinnicht am Kindja10extra: 0,01 Stellen je Kind (mind. 0,2 / max. 1,5 Stellen je Einrichtung)
10 (wenn Verhältnis ok)Assistenz-/Hilfskräfte bis max. 10 % des Fachkraft-Mindestschlüssels
neinnicht am Kind
Zusätzlich; Anrechnung auf Mindestschlüssel nicht verifiziert
ja10
ja10
Praxisanleitung über Fachkraft mit reduzierter Gruppenpräsenz; Förderpauschale für PiA-Stellen
seit 08.2026Übergangsregelung zum 31.07.2026 ausgelaufen; seit 01.08.2026 ist 1:12 für alle Ü3 verbindlich. Die Ü3-Werte dieser Zeile bilden das bereits ab.
Bienenstock-EinheitenPersonalbemessungs-Wert (Live-Faktor)Hinweis: Werte sind in unserer Software × 10 skaliert (z. B. 1,11 statt 0,111), damit Faktoren lesbar bleiben. Reine Software-Konvention von Bienenstock - keine rechtliche Vorgabe. Betrifft nur die Faktor-Spalte, nicht Bemessungswert oder P:K.Personal/Kind-VerhältnisPersonal zu anwesenden KindernGesetzl. Einheiten - Rechtsvorgabe der Altersgruppe (nicht normiert)Einheit richtet sich nach Bemessungsart und Landeskonvention - siehe Spalte Bemessungsart. Normierter Wert in der Spalte Faktor.Wert noch nicht verifiziertVorbereitungs-/Verfügungszeit ist in der gesetzlichen Personalbemessung eingerechnet.Betriebserlaubnis-FaktorenBesondere Personaltypenpassivam Kind, nicht gezählt (z. B. FSJ)neinnicht am Kind (z. B. Hauswirtschaft, Leitung in Freistellung)Besondere SituationenBesondere KinderRechtsvorgabe / Bemessungsart (bei Hover)
Stand: 24.05.2026laufend aktualisiert
Der Datensatz
Abdeckung
16 Bundesländer · 5 Altersgruppen · 3 Kennzahlen
Stand
2026-08-18
Quellen
Landesgesetze und Verordnungen, je Zeile mit Fundstelle
Bienenstock-Kita: Personalbemessung in Kitas - 16 deutsche Bundesländer im Vergleich. Stand 2026-08-18. https://bienenstock-kita.de/DE/bundeslaender-vergleich (CC BY-SA 4.0)
Berechnung
Bedarf und Personal, zwei Schreibweisen
Quote
Bedarf ÷ Personal · konform ≤ 1
Kapazität
Personal − Bedarf · konform ≥ 0
Beide sagen dasselbe: Bedarf ist die Summe der Kind-Faktoren der eingecheckten Kinder, Personal die Summe je anwesender Fachkraft. Ob dabei 1 oder 0 die Schwelle ist, folgt allein aus der Schreibweise. Bienenstock zeigt live die Kapazität, weil ein Minus den Engpass sofort benennt, und in Compliance-Reports die Quote, weil sie der 1:X-Sprache der Landesgesetze entspricht.
Soll und Ist
Der Schlüssel gilt für wer da ist.
Personalschlüssel und Betreuungsschlüssel rechnen mit anwesenden Kindern, nicht mit gebuchten Plätzen. Bienenstock holt die Anwesenheit am Kiosk-Tablet und setzt den Live-Schlüssel des Landes darauf.
Drei UI-Bausteine aus dem Produkt: Tagesverlauf mit Prognose (1), rechtlicher Tages-/Wochenrahmen (2) und Tagesprotokoll zur Abgabe ans Jugendamt (3).
1
Live · Eingangs-Terminal
Wer gerade im Haus ist.
Live-Tagesverlauf mit Forecast für den Nachmittag - die Leitung sieht sofort, ob das Personal reicht und wann der nächste Engpass droht.
Tagesverlauf · PrognoseJetzt 11:20
Peak heute
36Kinder
um 10:00
Ø Schlüssel
1 : 5,1
Ziel 1 : 8 · gut
Prognose Nachmittag
26Kinder
um 14:00
KinderPersonalPrognose
2
Tag · Woche · § KitaG
Rechtlich konform - geprüft.
Die Tages- und Wochengrenzen aus dem Landes-Kita-Gesetz werden im Hintergrund laufend mit der echten Anwesenheit verglichen. Konform-Schein heißt: kein Excel-Wochenende mehr.
Rechtlicher Rahmen · § KitaGKonform
Tag
9,5h
Betreuungszeit
Mind. 2 Erzieher
Woche
47,5h
Ø erfüllt
3
Tag · Woche · Monat · Abgabe
Was der Träger ans Jugendamt schickt.
Personell, Kinder und der rechtliche Tagesgrenzwert in einer einzigen revisionssicheren Datei. Automatisch aus dem Eingangs-Terminal generiert, von der Leitung freigegeben.
P
Tagesprotokoll_22-05-2026.pdf
KiTa Sonnenblume · Bienchen-Gruppe · 6 Kinder · 4 Personal
Maßnahmen erforderlichkeine besonderen Vorkommnisse heute
Nicht zutreffend
Stand · 22.05.2026 · 18:05 · automatisch aus Eingangs-Terminal generiert
PDFCSVTräger
Granularität · Praxis-Frage
Muss meine Kita diese Werte stunden-, tages-, wochen-, monats- oder jahresgenau abbilden?
Kurze Antwort: Es kommt darauf an. Die gesetzliche Granularität schwankt erheblich zwischen den Bundesländern - und zwischen dem, was tatsächlich geprüft wird, und dem, was Träger, Versicherer und Aufsicht im Streitfall sehen wollen.
Was die Gesetze fordern
Bayern prüft den Anstellungsschlüssel im Jahresdurchschnitt. Hessen rechnet wochenweise. Sachsen-Anhalt arbeitet mit Jahres-Stundensummen. Hamburg verlangt Wochenwerte (LRV). Rheinland-Pfalz operiert mit täglicher 7-h-Basis. Die Norm wechselt von Bundesland zu Bundesland.
Was real geprüft wird
Das Landesjugendamt kontrolliert oft nur stichprobenhaft im Rahmen der Betriebserlaubnis - Monats- oder Jahresreports reichen. Live-Werte verlangt niemand routinemäßig. Erst wenn ein Vorfall, ein Unfall oder eine Elternbeschwerde auf den Tisch kommt, wird rückwärts genau hingesehen.
Im Schadensfall (Aufsichtspflichtverletzung, Unfall, Inklusions-Konflikt) ist die Beweislage entscheidend. Wer minutengenau zeigen kann „in dieser Stunde waren X Kinder anwesend und Y Fachkräfte im Haus“, hat eine andere Verhandlungsposition gegenüber Haftpflicht, Jugendamt und Eltern als eine handgeschriebene Monatsliste.
Was Leitungen täglich sehen wollen
Auch ohne gesetzliche Pflicht ist der operative Mehrwert hoch: stundengenaue Personalplanung, Frühwarnung bei Unterbesetzung, belastbare Daten für Personalakquise, Dienstplan-Optimierung und Träger-Reporting. Leitungen, die diese Werte live sehen, treffen bessere Entscheidungen - und schlafen ruhiger.
Faustregel: Gesetzlich reicht meist der Monats- oder Jahresdurchschnitt. Praktisch lohnt sich Stunden- oder Tagesgranularität immer - spätestens dann, wenn jemand fragt: „Wo waren Sie zum Zeitpunkt X?“
27 Fachbegriffe rund um Personalschlüssel und gesetzliche Vorgaben
Personalschlüssel
Verhältnis Fachkraft zu Kind, gibt an wie viele Kinder eine Fachkraft maximal betreut (z. B. 1:5).
Anstellungsschlüssel
Bayerische Variante (Art. 21 BayKiBiG): 1 Arbeitsstunde Personal pro N gewichteter Buchungseinheiten Kinder. U3 zählt doppelt.
Personal-Kind-Verhältnis (P:K)
Synonym für Personalschlüssel; gibt das numerische Verhältnis Personal zu Kindern an.
VZÄ (Vollzeitäquivalent) · FTE
Stellenplan-Größe in Rheinland-Pfalz: 1,0 VZÄ = eine volle Stelle (typ. 39 h/Woche nach TVöD-SuE). Andere Länder rechnen in Fachkräften, Stunden oder Personalschlüssel. FTE (Full Time Equivalent) ist das englische Synonym.
Verfügungszeit
Mittelbare pädagogische Arbeitszeit für Vorbereitung, Dokumentation, Elterngespräche - nicht am Kind direkt.
Fachkraftquote
Mindestanteil ausgebildeter Fachkräfte am Gesamtpersonal (z. B. 50 % nach AVBayKiBiG, 70 % nach Fachkräftevereinbarung RLP).
Buchungszeit
Vereinbarte tägliche oder wöchentliche Betreuungszeit eines Kindes (z. B. 25 / 35 / 45 h).
Bemessungsart
Methode, mit der der Personalbedarf berechnet wird (Gruppen-FTE, Anstellungsschlüssel, Fachkraftfaktor × Stunden, etc.).
Träger
Rechtsperson, die eine Kita betreibt (kommunal, freigemeinnützig, kirchlich, privat-gewerblich).
Landesjugendamt (LJA · KVJS · LSJV)
Aufsichtsbehörde des Bundeslandes, erteilt die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII. Regionale Bezeichnungen: KVJS (BW), LSJV (RLP), LJA (übrige Länder).
TVöD-SuE
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Sozial- und Erziehungsdienst. Vollzeit = 39 h/Woche - Referenzgröße, wenn Stellenanteile in Wochenstunden umgerechnet werden.
KiTaG
Kindertagesstättengesetz - Sammelbegriff für die jeweiligen Landes-Kitagesetze.
BayKiBiG · AVBayKiBiG
Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz und seine Ausführungsverordnung - regeln u. a. den Anstellungsschlüssel und die Fachkraftquote.
KiBiz (NRW)
Kinderbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Geregelt über Kindpauschalen je Gruppenform und Buchungszeit (Anlage zu § 33 KiBiz). Ergänzt durch die PersVO 2024.
NKiTaG · DVO-NKiTaG
Niedersächsisches Gesetz über Kindertageseinrichtungen und seine Durchführungsverordnung - § 21 DVO regelt Praxisanleitung und Finanzhilfe.
SächsKitaG (SN)
Sächsisches Kindertagesstättengesetz - Personalschlüssel bei 9 h/Krippe bzw. 6 h/Hort als Bezugsgröße.
Landesrahmenvertrag Hamburg - Wochenstunden Personal je Leistungsart und Kind (z. B. K8 / E6 / H5).
KitaPersV (BB)
Kita-Personalverordnung Brandenburg - konkretisiert die Personalschlüssel des Brandenburgischen KitaG.
PiA · SPA
PiA = Praxisintegrierte Ausbildung (duales Erzieher:innen-Modell mit Vergütung). SPA = Sozialpädagogische Assistenz / Sozialassistenz, Berufsbild unterhalb der staatlich anerkannten Erzieher:in.
Zwei-Fachkraft-Prinzip (RP)
§ 21 Abs. 4 Satz 2 KiTaG RLP: zwei pädagogische Fachkräfte müssen während der Betreuungszeit gleichzeitig in der Einrichtung (nicht pro Gruppe) anwesend sein.
Live passiv
Person ist am Kind (z. B. FSJ, Azubi, Praktikant:in), zählt aber nicht als P(t) (Faktor 0).
Live nein
Person ist nicht am Kind (z. B. Hauswirtschaftskraft; Leitung während der Freistellung) und zählt nicht als P(t).
In der Konformitätssicht zählen Azubi, FSJ, Praktikant:in und Praxisanleitung live passiv (Faktor 0) - sie erhöhen P(t) nicht. Der Sonderwert für die anleitende Fachkraft (RP: −0,26 je Azubi) steht nur in der Personalanrechnung.
Bundesrechtliche Grundlage der Betriebserlaubnis für Kitas. Erteilung und Entzug durch das Landesjugendamt.
Förderung
Staatlicher Zuschuss zum Betrieb einer Kita. Wird bei Unterschreitung gesetzlicher Personalvorgaben gekürzt oder versagt.
Häufige Fragen zum Bundesländer-Vergleich
Antworten auf die häufigsten Fragen von Trägern, Kita-Leitungen, Verwaltungen und Researchern zum Personalschlüssel in den 16 deutschen Bundesländern.
Welches Bundesland hat den besten Personalschlüssel für Krippen?
Die niedrigsten (besten) Krippen-Schlüssel haben aktuell Berlin (gesetzlich 1:2,75 für unter 2-Jährige im Ganztag, KitaFöG-Novelle seit 12.2025), Rheinland-Pfalz (Live rund 1:3,4 bei 7-h-Buchung aus 0,263 VZÄ), das Saarland (abgeleitet rund 1:4,1 aus Gruppenfaktor 2,67) und Brandenburg (1:4,25 seit 08.2024). Die Werte sind teils Live-Faktoren, teils gesetzliche Vorgaben - ein direkter Vergleich erfordert die jeweilige Bemessungsart zu berücksichtigen.
Was ist der Unterschied zwischen Personalschlüssel und Anstellungsschlüssel?
Der Personalschlüssel gibt die direkte Fachkraft-zu-Kinder-Relation an (z. B. 1:5 Krippe). Der Anstellungsschlüssel (vor allem in Bayern) ist ein gewichteter Wert: 1 Arbeitsstunde Personal pro N gewichtete Buchungseinheiten der Kinder. U3-Kinder zählen dabei mit Faktor 2,0 doppelt, sodass der Anstellungsschlüssel 1:11 in der Krippe einem effektiven Schlüssel von 1:5,5 entspricht 1.
Welche Bundesländer reformieren ihre Kita-Personalvorgaben aktuell?
Aktive Reformen 2024-2027: Berlin 1, Mecklenburg-Vorpommern (Ü3 von 1:15 auf 1:14 seit 01.09.2024), Niedersachsen (3.-Kraft-Reform in Krippen ab 01.08.2025), Schleswig-Holstein 2, Thüringen (Viertes ÄndG seit 01.08.2024: Ü3 harmonisiert auf 1:12), Brandenburg (geplant 1:4 ab 01.2027 - verschoben).
Sind Verfügungs- und Vorbereitungszeiten überall in der Personalbemessung eingerechnet?
Nein. Ausdrücklich eingerechnet sind sie u. a. in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In Rheinland-Pfalz ist die Personalquote Beschäftigungsumfang ohne gesetzlichen Verfügungs-Prozentsatz. Nicht direkt enthalten - sondern separat geregelt - in Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.
Welches Bemessungsmodell nutzt welches Bundesland?
Gruppen-FTE: Baden-Württemberg, Niedersachsen. Anstellungsschlüssel (gewichtet): Bayern. Personalschlüssel je Buchungszeit: Berlin. Personalschlüssel + KitaPersV: Brandenburg. Gruppen-FTE 1: Bremen. Personalwochenstunden je Kind 2: Hamburg. Fachkraftfaktor × Stunden: Hessen. Fachkraft-Kind-Relation: Mecklenburg-Vorpommern. Kindpauschale + PersVO: Nordrhein-Westfalen. VZÄ je Platz bei 7 h: Rheinland-Pfalz. Personalschlüssel 3: Saarland. Personalschlüssel bei 9 h / 6 h: Sachsen. Arbeitsstunden je Betreuungsstunde: Sachsen-Anhalt. Anstellungsschlüssel (Sollbelegungsstunden): Schleswig-Holstein. Personalschlüssel bei 9 h / 4 h: Thüringen.
Wer kontrolliert die Einhaltung des Personalschlüssels in Deutschland?
Zuständig sind die Landesjugendämter im Rahmen der Betriebserlaubnis. In Bayern erfolgt die jährliche Prüfung im Rahmen der Förderabrechnung nach BayKiBiG. Bei dauerhafter Unterschreitung können Förderung gekürzt oder die Betriebserlaubnis eingeschränkt werden 1.
VZÄ (Vollzeitäquivalent) je Platz ist die Stellenplan-Größe im Arbeitsmodell von Rheinland-Pfalz: die fraktionierte Vollzeitstelle je belegtem Kita-Platz. Beispiel: 0,263 VZÄ je U2-Platz bei 7 h Buchung; bei 10 Krippenkindern sind das 2,63 VZÄ Personal 1. Andere Länder rechnen anders (Personalschlüssel, Wochenstunden, Gruppen-FTE) - siehe Spalte „Bemessungsart".
Wo finde ich die offiziellen Gesetzestexte zu den Kita-Personalschlüsseln?
Jede Detailseite nennt die geltenden Paragraphen, und in der Vergleichstabelle steht die gebündelte Quelle je Land. Von dort aus kommen Sie zum Wortlaut.
Ranking · Personal je Kind
Wer hat den höchsten Personalschlüssel?
Bundesländer sortiert nach Personal-zu-Kinder-Verhältnis (P:K). Oben = wenigste Kinder je Fachkraft = meist Personal je Kind.
BEBerlin
1:2,75
RPRheinland-Pfalz
1:3,4
NWNordrhein-Westfalen
1:3,5
SHSchleswig-Holstein
1:3,8
HHHamburg
1:4,0
THThüringen
1:4
SLSaarland
1:4,1
BBBrandenburg
1:4,25
BWBaden-Württemberg
1:4,3
SNSachsen
1:4,5
HEHessen
1:5,0
NINiedersachsen
1:5
STSachsen-Anhalt
1:5,3
BYBayern
1:5,5
MVMecklenburg-Vorpommern
1:6
HBBremen
-
P:K = Personal-zu-Kinder-Verhältnis. Werte sind teils Live-Faktoren, teils gesetzliche Vorgaben - für einen genauen Vergleich die Bemessungsart in der Tabelle oben prüfen. „-" bedeutet: für diese Altersgruppe kein vergleichbarer P:K-Wert verfügbar (z. B. Gruppen-FTE-Modell).
Was ist der Faktor?
Der Personalbemessungs-Faktor drückt den Personal-Bedarf pro Kind und Betreuungsstunde aus. Er bestimmt, wie viele Fachkraftstunden eine Einrichtung pro Kind im Monat benötigt - und wird vom Jugendamt zur Förderung herangezogen.
Warum variiert er?
Jedes Bundesland regelt die Personalbemessung in eigenem KiTa-Gesetz bzw. einer Ausführungsverordnung. Faktoren unterscheiden sich nach Alter, Betreuungsumfang (Halbtags/Ganztags) und teilweise Region innerhalb des Landes.
Quellen
Verbindliche Werte ergeben sich aus dem jeweiligen Landes-KiTaG, der zugehörigen Ausführungsverordnung sowie den Förderrichtlinien des Landesjugendamts. Bei Unsicherheit das zuständige Landesjugendamt befragen.