Zwei-Fachkraft-Prinzip + Bodensatz 2 VZÄ je Einrichtung (§ 21 Abs. 4 Sätze 1–2 KiTaG RLP; bei mehreren Standorten je Standort, Satz 3)
So setzen Sie die Vorgabe um, wie viele Vollzeit-Stellen (VZÄ) je Kita-Platz nötig sind (Rheinland-Pfalz, § 21 Abs. 3 KitaG) — von Hand oder mit Bienenstock-Live.
Drei Gründe machen Dokumentation für Kita-Leitungen unverzichtbar - unabhängig vom Bundesland und vom konkreten Bemessungsmodell. Jeder dieser Gründe greift im Ernstfall sofort und kann existenziell werden:

Die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII basiert auf der jederzeitigen Einhaltung der gesetzlichen Personalrelation. Ein einziger Stichproben-Vorfall ohne nachweisbare Dokumentation kann zur Auflagen-Erteilung oder im Härtefall zur Aussetzung der Betriebserlaubnis führen.
Zuständig ist je nach Bundesland eine andere Stelle: meist das Landesjugendamt, in Stadtstaaten die Senatsverwaltung oder der städtische Träger. Konkrete Auflagen, Gruppengrößen-Ausnahmen und Sonderregelungen werden einzelfallbezogen erteilt und können von Einrichtung zu Einrichtung variieren - auch innerhalb desselben Bundeslandes.

Jedes Bundesland definiert Höchstgruppengrößen, Buchungs-Staffeln und Sonderregeln für Inklusion oder Sprachförderung. Eine lückenlose Dokumentation ist Grundlage für die Förderung - Unterdeckung führt zu Rückforderungen, Überbelegung zu Anzeigepflicht beim Jugendamt.

Bei Aufsichtspflichtverletzungen (Unfall, Verletzung, Vorfall) prüfen Versicherung und Jugendamt das Personal-Kind-Verhältnis zum Zeitpunkt des Ereignisses. Ohne Live-Dokumentation trägt die Leitung oder der Träger unter Umständen ein erhebliches Haftungsrisiko - auch nach Jahren noch.
In Rheinland-Pfalz zählen zwei Dinge. Auf dem Papier (Stellenplan): Haben Sie genug Personal für alle Plätze und Betreuungszeiten eingeplant? Gemessen wird in Vollzeit-Stellen (VZÄ) je Platz — z. B. 0,1 VZÄ für ein Ü2-Kind bei 7 Stunden Betreuung am Tag. Vorbereitungs- und Ausfallzeit ist in diesen Werten schon enthalten. Im laufenden Betrieb: Sind gerade genug Fachkräfte da? Eine Regel gilt immer — mindestens zwei pädagogische Fachkräfte im Haus, auch morgens und am späten Nachmittag.
So hilft Bienenstock im Alltag: Beim Bringen und Abholen vergleicht die Anzeige automatisch die gerade anwesenden Kinder und Fachkräfte mit dem Soll aus der Tabelle. Grün heißt: im Moment genug Personal. Rot heißt: handeln — Vertretung holen, Gruppen zusammenlegen oder Eltern informieren. Das ist eine Momentaufnahme; den Jahres-Stellenplan ersetzt es nicht. Beides brauchen Sie.
Vollzeitäquivalent pro belegtem Platz bei einer Tagesbetreuungszeit von 7 Stunden. Wird bei anderen Betreuungszeiten linear angepasst. Verfügungs- und Ausfallzeit sind eingerechnet. Vollzeit nach TVöD-SuE 39h/Woche.
Kategorie I: Per-Kind (Personal-h ÷ Kind-h, verschiedene Notationen: 1:N · VZÄ/Platz · h/Wo/Kind · Anstellungsschlüssel)

Bienenstock übersetzt den Bemessungswert aus dem Gesetz in einen child.factor auf der Kind-Seite (× 10 skaliert — reine Software-Konvention, keine Landesvorgabe) und normiert jede anwesende Fachkraft fest auf staff_scaling 10. Die Ampel hält die Waage automatisch im Gleichgewicht: Quote = Σ child.factor ÷ Σ staff_scaling ≤ 1,0 bedeutet ausreichend besetzt.
Personal = 10 je Fachkraft · Kind = Live-Faktor aus Tabelle
Live-Gegenüberstellung in Rheinland-Pfalz: Kind-Werte je Altersgruppe (drei Spalten links), Personal = 10 je Fachkraft (Spalte rechts). Die Ampel vergleicht nur diese beiden Seiten. Kind-Zeilen je Alter (U2, Ü2, Hort). Aus den VZÄ je Platz rechnet Bienenstock einen Kind-Wert „pro Fachkraft, pro Stunde“ — nutzbar als einfaches Verhältnis zum Personal (10 je Fachkraft), unabhängig von Buchungszeit und VZÄ-Konvention.
| Altersgruppe | Live-FaktorKind | P : KKind | BemessungswertKind | PersonalFachkraft |
|---|---|---|---|---|
| 0 J. (Krippe) | 2,64 | 1:3,8 | 0,263 | — |
| 1 J. (Krippe) | 2,64 | 1:3,8 | 0,263 | — |
| 2 J. (Kindergarten) | 1,00 | 1:10,0 | 0,1 | — |
| 3 J. bis Schule (Kindergarten) | 1,00 | 1:10,0 | 0,1 | — |
| Schulkind (Hort) | 0,86 | 1:11,6 | 0,086 | — |
| Fachkraft | — | — | — | 10 |
Zusätzlich zur Auslastung stellt Bienenstock sicher, dass folgende weitere Bedingungen zur Betriebserlaubnis jederzeit erfüllt sind.
Zwei-Fachkraft-Prinzip + Bodensatz 2 VZÄ je Einrichtung (§ 21 Abs. 4 Sätze 1–2 KiTaG RLP; bei mehreren Standorten je Standort, Satz 3)
Landes-Besonderheiten
Zusätzlich zum Grundmodell gibt es für Rheinland-Pfalz besondere Regeln zu Personal, Kindern und Situationen — mit Live-Status und landesspezifischen Vorgaben.
Was Sie im Alltag wissen müssen: Was in der Ampel mitzählt, was nur im Jahres-Stellenplan steckt und was Sie nicht doppelt abziehen dürfen. Ob Vorbereitungs- und Verfügungszeit im Personalwert steckt, regelt jedes Bundesland anders — mal ist sie in den Faktor eingerechnet, mal muss sie separat ausgewiesen werden. Bienenstock modelliert seine Live-Werte nach genau dieser Landeskonvention: ist die Zeit eingerechnet, zählt sie auch live mit; ist sie es nicht, bleibt sie außen vor.
in VZÄ (0,263/0,1/0,086)
Zeit am Schreibtisch ist im Faktor mit einkalkuliert — die Ampel rechnet Verfügung schon im Kind-Wert ein. Wer vorbereitet oder dokumentiert, zählt mit; rot wird es erst, wenn für die gerade anwesenden Kinder zu wenig Personal da ist.
in VZÄ, nur Stellenplan
Ausfall-Reserve ist Sache des Trägers — Sie dokumentieren nur, wer jetzt anwesend ist.
Leitungsdeputat separat
Die Leitung zählt in der Regel nicht in der Gruppen-Ampel mit — nur Fachkräfte, die gerade direkt mit Kindern arbeiten. Leitungsstunden sind extra vertraglich.
v = 10 %
Die Ampel kann strenger wirken als Ihr Dienstplan-Soll — das ist Absicht: Sie zeigt Gleichzeitigkeit, nicht den Jahresdurchschnitt.
Ohne Software führen Sie eine wöchentliche Liste: Wie viele Vollzeit-Stellen (VZÄ) brauchen Sie laut Vorgabe (Soll) und wie viele haben Sie tatsächlich (Ist)? Die Lücke halten Sie pro Kindergartenjahr fest — das ist Ihr Nachweis für das Landesamt (LSJV).
Sie haben zwei grundsätzliche Wege, mit Bienenstock konform zu bleiben. Je nach Träger-Philosophie, Personalsituation und Aufsichtspraxis wählen Sie eine — oder kombinieren sie für unterschiedliche Bereiche Ihrer Einrichtung.
Bienenstock berechnet die Personal-Kind-Quote sekündlich aus tatsächlichen Check-ins und Anwesenheiten. Sie halten jederzeit alle gesetzlichen Vorgaben ein — bei Quote ≤ 1,0 (bzw. Kapazität ≥ 0) läuft alles im grünen Bereich. Beide Werte rechnen mit der × 10-Skalierung des Personals.
→ Was bedeutet „Empfohlen"? Vier Dokumentationsstufen im DetailSie nutzen Live als Frühwarnsystem, optimieren aber gezielt auf den Tages-, Wochen- oder Monatsradius. Akute Unterschreitungen werden bewusst toleriert, wenn die Bilanz über den Bezugszeitraum stimmt. Wir stellen sicher, dass Sie auf den Tag oder die Woche compliant sind — und dokumentieren sauber für Sie.

Bienenstock dokumentiert automatisch — minutengenau, lückenlos, ohne dass jemand Listen führen muss. Sie sehen jederzeit, dass Sie im grünen Bereich sind, und haben für jeden Vorfall, jede Stichprobe und jeden Streitfall den lückenlosen Nachweis griffbereit.
Personal, Kinder und Tagesgrenzwert in einem PDF. Jeden Abend um 23:59 fertig — ohne dass Sie eine Datei anfassen.
Wochen-, Monats- und Jahresübersichten auf Knopfdruck. Bei einer Stichprobe, einem Vorfall oder einer Träger-Anfrage haben Sie den Nachweis sofort — auch Jahre später.
Die Dokumentation läuft im Hintergrund. Sie sehen sie nur, wenn Sie sie brauchen — bei der Träger-Sitzung, beim Jugendamt-Besuch oder im Versicherungsfall.
Dokumentation allein reicht nicht. Wenn Personal kurzfristig ausfällt oder die Quote droht zu kippen, brauchen Sie Werkzeuge, um aktiv zu steuern. Bienenstock gibt Ihnen vier konkrete Hebel - die in allen 16 Bundesländern identisch funktionieren:

Bei besonders wichtiger Betreuung (Ausflüge, krankheitsbedingter Engpass, Sondertage) kann Bienenstock Eltern proaktiv informieren und gezielt nach Nachfrage fragen - z. B. „Können Sie heute früher abholen?". So entlasten Sie die Personal-Situation, bevor sie kritisch wird.

Wenn ein Kind kurzfristig nicht den ganzen Tag bleibt, kann Bienenstock beim Check-in dynamisch umstellen (z. B. Ganztag → Halbtag). Das senkt sofort die Personalbedarfs-Quote und gibt Ihnen administrative Luft, ohne abrechnungs-rechtliche Tricks.

Die Bienenstock-Ampel (grün/gelb/rot) gibt Eltern einen Hinweis auf die aktuelle Belegung der Kita. Bei gelber Ampel füllt sich die Einrichtung schnell - Eltern sehen das und bringen ihr Kind eher früh, bevor die Plätze knapp werden. Zusätzlich kann die Kita per Nachricht Engpässe für den nächsten Tag ankündigen oder anmerken, wann die Belegung wieder abnimmt und Plätze frei werden. Eine sanfte, transparente Steuerung der Tagesauslastung ohne Druck oder Schuldgefühl.

Anhand des Live-Überblicks sehen Sie sofort, in welcher Gruppe akuter Bedarf besteht. Pausen, Übergaben und Springer-Einsätze planen Sie nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern auf Datenbasis - mit dem Ziel, dass die richtige Fachkraft zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Erzieher staff_scaling netto −0,26 je anwesendem Azubi (Praxisanleitung reduziert Gruppenkapazität, nicht Kind-Faktor). § 21 Abs. 7: Stellenplan +0,026 VZÄ/Wo extra. → Spalte Praxisanleitung.
Sockel 0,128 VZÄ/Kita (5h/Wo) + variabel 0,005 VZÄ je 40h wöchentl. Betreuung (§ 22 KiTaG); bis 20% durch Verwaltungspersonal
Zählt nicht als P(t) in Live. Anleitungszeit der Fachkraft → Situation Praxisanleitung.
(Fachkräftevereinbarung RLP Nr. 4: mind. 70% päd. Fachkräfte, max. 30% Assistenz-/profilergänzende Kräfte)
So zählt das Verhältnis: Bis das angegebene Fachkraft-zu-Hilfskraft-Verhältnis erreicht ist, wird eine Hilfskraft mit Faktor 10 in Bienenstock live angerechnet. Ist das Verhältnis ausgeschöpft, zählt jede weitere Hilfskraft nicht mehr mit.
Inhalt bald verfügbar
Inhalt bald verfügbar
Verfügungs-/Vorbereitungszeit ist bereits im Faktor enthalten – Vor-/Nachbereitung während der Öffnungszeit zählt als anwesende Kraft.
Fragen Sie Ihren Träger
Fragen Sie Ihren Träger
Anleitende Fachkraft hat weniger effektive Anwesenheit in der Gruppe — gleicher Wert wie Faktor bei Auszubildende:r (je Azubi). Praktikant: passiv, Belastung hier.
Optionen aus dem Landesrecht, um bei schwieriger Personalsituation compliant zu bleiben oder Förderung zu sichern:
Laufend — die Mindestbesetzung muss jederzeit stimmen. Dazu einmal im Jahr der Verwendungsnachweis an das LSJV. Das Landesjugendamt kann jederzeit unangekündigt stichprobenartig prüfen.
Vertiefte Hintergründe pro Bundesland: gesetzliche Reformpfade, exakte Paragraph-Verweise, Live-Berechnungsbeispiele und das Personal-Kind-Verhältnis je Altersgruppe für Ihre Einrichtung.
§ 21 Abs. 3 (Personalbemessung 0,263/0,1/0,086 VZÄ) & Abs. 4 (Zwei-Fachkraft-Prinzip + Bodensatz 2 VZÄ), §§ 22-23, 25 KiTaG RLP · LSJV-Erläuterungen (01.03.2024) · Fachkräftevereinbarung & FAQ kita.rlp.de (Ausnahme „andere geeignete Person“, verifiziert)
BY
BE
BB
HE
MV
BW · NI
HH
SN
TH
ST
HB
NW
Bienenstock übersetzt VZÄ je Platz bei 7h (Rheinland-Pfalz) in Echtzeit-Compliance - minute-genau, ohne Stichtags-Sorgen, mit voller Versicherungs- und Haftungsdokumentation.