Krippe: max 8 Kinder (Ausnahme 10), max 3 unter 12 Monate je Gruppe (Ziff. 10.1)
Operativ ein Gruppen-FTE-Modell wie BW/NI. Landesrecht setzt nur den Rahmen, Bremen und Bremerhaven setzen die konkreten Werte.
Drei Gründe machen Dokumentation für Kita-Leitungen unverzichtbar - unabhängig vom Bundesland und vom konkreten Bemessungsmodell. Jeder dieser Gründe greift im Ernstfall sofort und kann existenziell werden:

Die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII basiert auf der jederzeitigen Einhaltung der gesetzlichen Personalrelation. Ein einziger Stichproben-Vorfall ohne nachweisbare Dokumentation kann zur Auflagen-Erteilung oder im Härtefall zur Aussetzung der Betriebserlaubnis führen.
Zuständig ist je nach Bundesland eine andere Stelle: meist das Landesjugendamt, in Stadtstaaten die Senatsverwaltung oder der städtische Träger. Konkrete Auflagen, Gruppengrößen-Ausnahmen und Sonderregelungen werden einzelfallbezogen erteilt und können von Einrichtung zu Einrichtung variieren - auch innerhalb desselben Bundeslandes.

Jedes Bundesland definiert Höchstgruppengrößen, Buchungs-Staffeln und Sonderregeln für Inklusion oder Sprachförderung. Eine lückenlose Dokumentation ist Grundlage für die Förderung - Unterdeckung führt zu Rückforderungen, Überbelegung zu Anzeigepflicht beim Jugendamt.

Bei Aufsichtspflichtverletzungen (Unfall, Verletzung, Vorfall) prüfen Versicherung und Jugendamt das Personal-Kind-Verhältnis zum Zeitpunkt des Ereignisses. Ohne Live-Dokumentation trägt die Leitung oder der Träger unter Umständen ein erhebliches Haftungsrisiko - auch nach Jahren noch.
Bremen regelt Personal in der RiBTK (Richtlinie Tageseinrichtungen): praktisch ein Gruppenmodell — Krippe: 2 Fachkräfte je Gruppe, max. 8 Kinder (10 Ausnahme); KG/Hort: 1 Erzieher je Bezugsgruppe (max. 20), bei eingruppigem KG > 14 Kindern 2. Person ständig dabei. Gruppenleitung: Arbeitsvertrag mindestens = Betreuungszeit der Gruppe.
So prüfen Sie den Betrieb: Maßgeblich sind Gruppenbesetzung und Größe — zwei Fachkräfte in der Krippe, die zweite Person im großen Kindergarten usw. Bienenstock unterstützt vor allem Anwesenheit und Gruppen-FTE; der Moment-Check pro Kind ist hier nur eingeschränkt.
Gruppen-FTE-Modell, delegiert vom Land an die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven. BremKTG (§§ 7-8) setzt nur den Rahmen, die konkreten FTE-Werte stehen in der RiBTK vom 04.05.2012 (verbatim): Krippe Ziff. 10.2 = 2 Fachkräfte (1 Erzieher + 1 Kinderpfleger/SPA) je Gruppe von max. 8 Kindern; Kindergarten Ziff. 11.2 / Hort Ziff. 13.2 = 1 Erzieher je Bezugsgruppe von max. 20 Kindern. 'Zeitumfang des Arbeitsvertrages der Gruppenleitung soll mindestens der regulären Betreuungszeit entsprechen' (Ziff. 10.2). Operativ ähnlich zu Baden-Württemberg (§ 1 KiTaVO) und Niedersachsen (§ 11 NKiTaG). Statistisch realisiert (Bertelsmann Ländermonitor 2017): Bremen 1:3,2 (Krippe) / 1:7,5 (KG); Bremerhaven 1:3,4 / 1:9,0.
Kategorie II: Per-Gruppe (FTE pro Standard-Gruppe, nicht direkt pro Kind ableitbar)

Gruppen-FTE-Modelle bemessen pro Standard-Gruppe, nicht pro einzelnes Kind. Bienenstock trackt Mindest-FTE und Anwesenheit je Gruppe — und warnt, wenn die zweite Krippenkraft oder die Mindestbesetzung fehlt. Wo eine Pro-Kind-Live-Quote ableitbar ist, gilt dieselbe Normierung: Fachkraft = 10, Kind = child.factor.
Personal = 10 je Fachkraft · Kind = Live-Faktor aus Tabelle
Live-Gegenüberstellung in Bremen: Kind-Werte je Altersgruppe (drei Spalten links), Personal = 10 je Fachkraft (Spalte rechts). Die Ampel vergleicht nur diese beiden Seiten. Richtwerte zur Einordnung; Live primär über Gruppenbesetzung.
| Altersgruppe | Live-FaktorKind | P : KKind | BemessungswertKind | PersonalFachkraft |
|---|---|---|---|---|
| 0 J. (Krippe) | - | 1:4 / 1:3,2 | 0,25 | — |
| 1 J. (Krippe) | - | 1:4 / 1:3,2 | 0,25 | — |
| 2 J. (Krippe) | - | 1:4 / 1:3,2 | 0,25 | — |
| 3 J. bis Schule (Kindergarten) | - | 1:20 / 1:7,5 | 0,05 | — |
| Schulkind (Hort) | - | 1:20 / 1:7,5 | 0,05 | — |
| Fachkraft | — | — | — | 10 |
Zusätzlich zur Auslastung stellt Bienenstock sicher, dass folgende weitere Bedingungen zur Betriebserlaubnis jederzeit erfüllt sind.
Krippe: max 8 Kinder (Ausnahme 10), max 3 unter 12 Monate je Gruppe (Ziff. 10.1)
KG/Hort: max 20 Kinder als Bezugsgruppe (Ziff. 11.1 / 13.1)
Bei eingruppigem KG > 14 Kinder: 2. erwachsene Person ständig in der Gruppe (Ziff. 11.2)
Eingruppiger KG ≤ 14 Kinder: 2. Person mind. in Rufbereitschaft im Gebäude
Zeitumfang des Arbeitsvertrages der Gruppenleitung ≥ reguläre Betreuungszeit (Ziff. 10.2)
Landes-Besonderheiten
Zusätzlich zum Grundmodell gibt es für Bremen besondere Regeln zu Personal, Kindern und Situationen — mit Live-Status und landesspezifischen Vorgaben.
Was Sie im Alltag wissen müssen: Was in der Ampel mitzählt, was nur im Jahres-Stellenplan steckt und was Sie nicht doppelt abziehen dürfen. Ob Vorbereitungs- und Verfügungszeit im Personalwert steckt, regelt jedes Bundesland anders — mal ist sie in den Faktor eingerechnet, mal muss sie separat ausgewiesen werden. Bienenstock modelliert seine Live-Werte nach genau dieser Landeskonvention: ist die Zeit eingerechnet, zählt sie auch live mit; ist sie es nicht, bleibt sie außen vor.
Bezugsgruppen-Modell - kein expliziter Verfügungs-/Ausfall-Anteil im Faktor
Fragen Sie die Geschäftsstelle, ob Ihr Land Verfügung im Faktor hat — die Ampel unterscheidet nicht automatisch Büro- von Gruppenzeit.
Bezugsgruppen-Modell - kein expliziter Verfügungs-/Ausfall-Anteil im Faktor
Ausfall-Reserve ist Sache des Trägers — Sie dokumentieren nur, wer jetzt anwesend ist.
Leitung separat
Die Leitung zählt in der Regel nicht in der Gruppen-Ampel mit — nur Fachkräfte, die gerade direkt mit Kindern arbeiten. Leitungsstunden sind extra vertraglich.
Ohne Software halten Sie die Bezugsgruppen-Größen ein und dokumentieren, welches Personal jeder Gruppe zugeordnet ist.
Sie haben zwei grundsätzliche Wege, mit Bienenstock konform zu bleiben. Je nach Träger-Philosophie, Personalsituation und Aufsichtspraxis wählen Sie eine — oder kombinieren sie für unterschiedliche Bereiche Ihrer Einrichtung.
Bienenstock berechnet die Personal-Kind-Quote sekündlich aus tatsächlichen Check-ins und Anwesenheiten. Sie halten jederzeit alle gesetzlichen Vorgaben ein — bei Quote ≤ 1,0 (bzw. Kapazität ≥ 0) läuft alles im grünen Bereich. Beide Werte rechnen mit der × 10-Skalierung des Personals.
→ Was bedeutet „Empfohlen"? Vier Dokumentationsstufen im DetailSie nutzen Live als Frühwarnsystem, optimieren aber gezielt auf den Tages-, Wochen- oder Monatsradius. Akute Unterschreitungen werden bewusst toleriert, wenn die Bilanz über den Bezugszeitraum stimmt. Wir stellen sicher, dass Sie auf den Tag oder die Woche compliant sind — und dokumentieren sauber für Sie.

Bienenstock dokumentiert automatisch — minutengenau, lückenlos, ohne dass jemand Listen führen muss. Sie sehen jederzeit, dass Sie im grünen Bereich sind, und haben für jeden Vorfall, jede Stichprobe und jeden Streitfall den lückenlosen Nachweis griffbereit.
Personal, Kinder und Tagesgrenzwert in einem PDF. Jeden Abend um 23:59 fertig — ohne dass Sie eine Datei anfassen.
Wochen-, Monats- und Jahresübersichten auf Knopfdruck. Bei einer Stichprobe, einem Vorfall oder einer Träger-Anfrage haben Sie den Nachweis sofort — auch Jahre später.
Die Dokumentation läuft im Hintergrund. Sie sehen sie nur, wenn Sie sie brauchen — bei der Träger-Sitzung, beim Jugendamt-Besuch oder im Versicherungsfall.
Dokumentation allein reicht nicht. Wenn Personal kurzfristig ausfällt oder die Quote droht zu kippen, brauchen Sie Werkzeuge, um aktiv zu steuern. Bienenstock gibt Ihnen vier konkrete Hebel - die in allen 16 Bundesländern identisch funktionieren:

Bei besonders wichtiger Betreuung (Ausflüge, krankheitsbedingter Engpass, Sondertage) kann Bienenstock Eltern proaktiv informieren und gezielt nach Nachfrage fragen - z. B. „Können Sie heute früher abholen?". So entlasten Sie die Personal-Situation, bevor sie kritisch wird.

Wenn ein Kind kurzfristig nicht den ganzen Tag bleibt, kann Bienenstock beim Check-in dynamisch umstellen (z. B. Ganztag → Halbtag). Das senkt sofort die Personalbedarfs-Quote und gibt Ihnen administrative Luft, ohne abrechnungs-rechtliche Tricks.

Die Bienenstock-Ampel (grün/gelb/rot) gibt Eltern einen Hinweis auf die aktuelle Belegung der Kita. Bei gelber Ampel füllt sich die Einrichtung schnell - Eltern sehen das und bringen ihr Kind eher früh, bevor die Plätze knapp werden. Zusätzlich kann die Kita per Nachricht Engpässe für den nächsten Tag ankündigen oder anmerken, wann die Belegung wieder abnimmt und Plätze frei werden. Eine sanfte, transparente Steuerung der Tagesauslastung ohne Druck oder Schuldgefühl.

Anhand des Live-Überblicks sehen Sie sofort, in welcher Gruppe akuter Bedarf besteht. Pausen, Übergaben und Springer-Einsätze planen Sie nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern auf Datenbasis - mit dem Ziel, dass die richtige Fachkraft zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
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extra: gestaffelt nach Plätzen (Stadtgemeinde-Regelung); Bertelsmann 2017: 32% der Kitas in Bremen OHNE Leitungs-Stunden - höchster Wert bundesweit
geeignete Hilfskraft (Elternvereine, ≤ 8 Kinder)
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Leitungsausfall: kurzfristig 2 Elternteile (Ausnahme)
(RiBTK Ziff. 10.2: 1 Erzieher + 1 Kinderpflegerin/SPA als 2. Fachkraft; nur Erzieher als Gruppenleitung) KG/Hort: nur Erzieher als Gruppenleitung (RiBTK Ziff. 11.2/13.2: 1 Erzieher je Bezugsgruppe, max. 20 Kinder)
So zählt das Verhältnis: Bis das angegebene Fachkraft-zu-Hilfskraft-Verhältnis erreicht ist, wird eine Hilfskraft mit Faktor 10 in Bienenstock live angerechnet. Ist das Verhältnis ausgeschöpft, zählt jede weitere Hilfskraft nicht mehr mit.
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Verfügungs-/Vorbereitungszeit ist bereits im Faktor enthalten – Vor-/Nachbereitung während der Öffnungszeit zählt als anwesende Kraft.
Fragen Sie Ihren Träger
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Praxisanleitung über Senatsförderung „PiA-Stelle“ - separate Stelle in größeren Kitas
Optionen aus dem Landesrecht, um bei schwieriger Personalsituation compliant zu bleiben oder Förderung zu sichern:
LJA Bremen bei Stichtag + Betriebserlaubnis-Verfahren · Stadtgemeinden Bremen / Bremerhaven jährlich + bei Auffälligkeiten · Bertelsmann Ländermonitor jährlich (öffentlicher Vergleich)
Vertiefte Hintergründe pro Bundesland: gesetzliche Reformpfade, exakte Paragraph-Verweise, Live-Berechnungsbeispiele und das Personal-Kind-Verhältnis je Altersgruppe für Ihre Einrichtung.
§§ 6-8 BremKTG · RiBTK vom 04.05.2012 (Brem.ABl. 2012, 280) Ziff. 10-13, 17.2 · Bertelsmann Ländermonitor 2017 (operative Werte)
RP
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MV
BW · NI
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ST
NW
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