Mind. 1 Fachkraft (nach § 25b Abs. 1 oder 3) während der gesamten Öffnungszeit anwesend (§ 25c Abs. 5 HKJGB)
Fachkraftfaktor nach § 25c Abs. 2 HKJGB — 22 % Ausfall und Leitung separat im Stellenplan

Hessen rechnet mit einer Formel: Personalstunden pro Kind und Woche = Fachkraftfaktor × Betreuungsmittelwert 1.
Die Faktoren hängen vom Alter ab, siehe Übersicht. Der Betreuungsmittelwert folgt der Buchung (22,5 / 30 / 42,5 / 50 Stunden). Der Live-Faktor ist Abs. 2 × 10; der Mittelwert kürzt sich raus.
22 % Ausfall 2 und Leitung 3 gehören in den Stellenplan, nicht in die Gruppen-Präsenz. Während der ganzen Öffnungszeit muss mindestens eine Fachkraft anwesend sein 4.
Anrechenbar sind mindestens 50 % pädagogische Fachkräfte, höchstens 25 % Quereinsteiger:innen und höchstens 25 % mit ergänzender Qualifikation 5.
Unsere abgeleiteten Live-Faktoren stehen in der Übersicht darunter.
Krippe
0–2 J. (U3)
1:5,0
Faktor 2,00
Kindergarten
3 J. – Schule (Ü3)
1:14,3
Faktor 0,70
Schulkind
ab Schule
1:16,7
Faktor 0,60
Altersgruppen in Hessen: Krippe (0–2 J. (U3)) · Kindergarten (3 J. – Schule (Ü3)) · Schulkind (ab Schule)
Zur Wertetabelle ↓ · synchron mit dem Bundesländer-Vergleich. Der Live-Faktor nutzt die Konvention × 10.
Hessen (§ 25c HKJGB): Live = Fachkraftfaktor Abs. 2 (0,2 U3 / 0,07 Ü3 / 0,06 Schulkind) × 10; der Betreuungsmittelwert kürzt sich raus. 22 % Ausfall (Abs. 1, seit 2020, vorher 15 %) und bis zu 20 % Leitung (Abs. 3) sind Stellenplan/Betriebserlaubnis, nicht im Live-Faktor. Mittelbare Arbeit extra (§ 25a Abs. 1 S. 2).
Leitungs-Guide: Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Kita-Leitung. Träger-Guide: Verbund-Reporting, Versicherung und Personal-Tracking für Geschäftsstellen.
Wir machen Ihnen und Ihren Leitungen das Rechnen einfach, indem wir die Werte über das Tablet im Eingang auf Live-Werte rechnen und nicht versuchen, sie über Listen und Zettel anzunähern.
Live-Gegenüberstellung in Hessen: Kind-Werte je Altersgruppe (drei Spalten links), Personal = 10 je Fachkraft (Spalte rechts). Die Ampel vergleicht nur diese beiden Seiten. Kind-Wert gilt unabhängig von Halbtags- oder Ganztagsbuchung. Bienenstock rechnet ihn auf „pro Fachkraft, pro Stunde“ herunter, damit er als einfaches Verhältnis zum Personal (10 je Fachkraft) nutzbar ist.
| Name | Altervon - bis | Live-FaktorKind | Personal-Kind-Verhältnis1 : N | Gesetzl. EinheitenRechtsvorgabe | PersonalFachkraft |
|---|---|---|---|---|---|
| Krippe | 0–2 J. (U3) | 2,00 | 1:5,0 | 0,2 | 10 |
| Kindergarten | 3 J. – Schule (Ü3) | 0,70 | 1:14,3 | 0,07 | 10 |
| Schulkind | ab Schule | 0,60 | 1:16,7 | 0,06 | 10 |
| Fachkraft | - | - | - | - | 10 |
Zusätzlich zur Auslastung stellt Bienenstock sicher, dass folgende weitere Bedingungen zur Betriebserlaubnis jederzeit erfüllt sind.
Mind. 1 Fachkraft (nach § 25b Abs. 1 oder 3) während der gesamten Öffnungszeit anwesend (§ 25c Abs. 5 HKJGB)
Wie die Bienenstock-Werte entstehen.
Jedes anwesende Kind bekommt ein Gewicht, den Live-Faktor aus der Tabelle oben. Der kommt aus dem Personalschlüssel für Hessen ((Fachkraftfaktor × Stunden). Ein Krippenkind braucht mehr Personal als ein Hortkind, deshalb ist sein Gewicht höher.
Eine voll anwesende Fachkraft bringt den Personalwert 10. So lassen sich Kinder und Personal auf derselben Skala vergleichen. Andere Rollen (Azubis, Hilfskräfte, Leitung) sind landesspezifisch geregelt.
Geprüft wird beides:
Bienenstock macht aus dem Gesetzeswert ein Gewicht pro Kind (Live-Faktor in der Tabelle) und setzt jede anwesende Fachkraft auf 10. Die Ampel hält die Waage: Kinder-Summe ÷ Personal-Summe ≤ 1 bedeutet genug Personal.
Personal = 10 je Fachkraft · Kind = Live-Faktor aus der Tabelle
Fachkraftfaktor Abs. 2 (§ 25c HKJGB)
Fachkraftfaktor U3: 0,2 · Ü3: 0,07 · Schulkind: 0,06
Booking-Mittelwert kürzt sich raus → Live-Faktor ist buchungs-unabhängig. 22 % Ausfall 1 und Leitung bis 20 % 2 sind Stellenplan/Betriebserlaubnis, nicht im Live-Faktor. Mittelbare Arbeit extra 3.
Sechs U3-Kinder (je 2,00) und zwei Fachkräfte (je 10):
Denselben Stand sehen Sie live und als Mittel über Tag, Woche und Monat. Kippt einer davon, merken Sie es im Verbund-Portal.
Gleiche Logik in allen Ländern, andere Zahlen je Land. Bei Stichproben oder Audits können Sie die Ampel Schritt für Schritt nachvollziehen.
Zwölf U3-Kinder mit 42,5 Stunden Buchung: so multipliziert Hessen Faktor und Buchung zum Netto-Wochenbedarf; 22 % Ausfall kommt erst im Stellenplan dazu.
Krippe U3
0,2
Live-Faktor 2,00
22 % Ausfall 1 und Leitung 2 sind Stellenplan, nicht Gruppen-Präsenz.
Richtwerte aus der gesetzlichen Personalbemessung. Im Alltag können Buchungszeit, Anwesenheit und Ausfälle den Bedarf noch verschieben.
Arbeitet mit Kindern, zählt live nicht als P(t) (Faktor 0). Landesrecht kann Anrechnung abweichend regeln.
Arbeitet mit Kindern, zählt live nicht als P(t) (Faktor 0).
extra: 20 % des kindbezogenen Netto-Mindestbedarfs, höchstens 1,5 Vollzeitstellen (§ 25c Abs. 3 HKJGB)
Inhalt bald verfügbar
Keine pädagogische Arbeit am Kind, zählt nicht als P(t).
Arbeitet mit Kindern, zählt live nicht als P(t) (Faktor 0).
Verbindliche Personalzusammensetzung (§ 25b HKJGB, Novelle 2025): mind. 50 % pädagogische Fachkräfte, max. 25 % Quereinsteiger:innen (DQR-4, § 25b Abs. 2 Nr. 6) und max. 25 % Kräfte mit ergänzender/profilrelevanter Qualifikation. Hessen ist das einzige Land mit expliziter Quereinsteiger-Höchstquote (25 %, seit 2023 von 15 % angehoben)
So zählt das Verhältnis: Bis das angegebene Fachkraft-zu-Hilfskraft-Verhältnis erreicht ist, wird eine Hilfskraft mit Faktor 10 in Bienenstock live angerechnet. Ist das Verhältnis ausgeschöpft, zählt jede weitere Hilfskraft nicht mehr mit.
Was in den Tabellenwerten und im Live-Faktor für Hessen bereits steckt, und was nicht. Die Kurztexte zeigen den Wortlaut aus dem Landesdatensatz. Ob Vorbereitungs- und Verfügungszeit im Personalwert steckt, regelt jedes Bundesland anders, mal ist sie in den Faktor eingerechnet, mal muss sie separat ausgewiesen werden. Bienenstock modelliert seine Live-Werte nach genau dieser Landeskonvention: ist die Zeit eingerechnet, zählt sie auch live mit; ist sie es nicht, bleibt sie außen vor.
extra (§ 25a Abs. 1 S. 2)
Verfügung und Vorbereitung sind nicht im Tabellenfaktor enthalten. Träger müssen sie separat im Stellenplan einplanen.
Der Tabellenfaktor enthält keinen Ausfall-Puffer, nur die reine Betreuungsrelation.
Leitung +20 %, max. 1,5 VZS separat in § 25c Abs. 3
Leitung ist gesondert geregelt (Deputat, Sockel, Prozentsatz), siehe Landestext.
Fachkraftfaktor = kindbezogener Netto-Mindestbedarf (§ 25c Abs. 2) · Ausfall +22 % separat in § 25c Abs. 1 (Stellenplan/Arbeitsverträge, nicht im Live-Faktor; seit 01.08.2020, vorher 15 %)
Zusätzliche Hinweise aus dem Datensatz. Modell, Pauschalen oder Sonderregeln des Bundeslandes.
Inhalt bald verfügbar
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Verfügungszeit ist nicht im Bemessungswert. Vor-/Nachbereitung zählt nicht als anwesende Kraft.
Fragen Sie Ihren Träger
Folgt aus „Vor-/Nachbereitung (in Kita, Öffnungszeit)“ = nein, außerhalb der Kita ohnehin nicht anwesend.
§ 25b Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 HKJGB: Fachkräfte bis 50 % anrechenbar · Praxisanleitung über Förderprogramm „Fachkräfteoffensive“
§§ 25b, 25c HKJGB · Novellierung 2020 (Ausfall 15% → 22%)
Für rechtsverbindliche Aussagen bitte das jeweilige Landesjugendamt heranziehen. Die Werte werden zellenweise verifiziert und können sich durch Gesetzesänderungen aktualisieren.
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Wichtige Änderungen am Personalschlüssel und an den gesetzlichen Vorgaben für Kindertagesstätten in Hessen, chronologisch sortiert.
Ausfallzeitfaktor erhöht von 15 % auf 22 % 1.
Neuer Fachkraftkatalog: DQR-6 → DQR-4, Quereinsteiger-Höchstquote 15 % → 25 % 2.
10. HKJGB-Novelle: verbindliche Personalquote 50/25/25 3; Teile in Kraft ab 01.08.2026; Übergangsfrist bis 30.06.2027. Fachkraftfaktoren/22 %/20 % unverändert.
Antworten auf die häufigsten Fragen von Trägern, Kita-Leitungen und Verwaltungen zum Personalschlüssel und zu den gesetzlichen Vorgaben in Hessen.
In Hessen gelten aktuell folgende Personal-Kind-Verhältnisse: 0 J. (Krippe) · 2,00 · 1:5,0, 2 J. (Krippe) · 2,00 · 1:5,0, Schulkind (Hort) · 0,60 · 1:16,7. Rechtsgrundlage: §§ 25b, 25c HKJGB · Novellierung 2020 (Ausfall 15% → 22%).
Der Betreuungsschlüssel in Hessen hängt von der Altersgruppe ab: 0 J. (Krippe) · 2,00 · 1:5,0, 2 J. (Krippe) · 2,00 · 1:5,0, Schulkind (Hort) · 0,60 · 1:16,7. Diese Werte sind das gesetzliche Minimum (Fachkraftfaktor × Stunden); Rechtsgrundlage: §§ 25b, 25c HKJGB · Novellierung 2020 (Ausfall 15% → 22%).
Die Personalbemessung in Hessen ist geregelt in: §§ 25b, 25c HKJGB · Novellierung 2020 (Ausfall 15% → 22%). Das verwendete Bemessungsmodell ist die „Fachkraftfaktor × Stunden".
Nein. In Hessen sind Verfügungs- und Vorbereitungszeiten nicht direkt in der Personalbemessung enthalten und müssen von Trägern separat im Stellenplan berücksichtigt werden.
Die Aufsicht erfolgt durch das jeweilige Landesjugendamt im Rahmen der Betriebserlaubnis nach 1. Bei dauerhafter Unterschreitung der gesetzlichen Vorgaben kann die Betriebserlaubnis eingeschränkt oder die Förderung gekürzt werden.
• Fachkraftfaktor × Betreuungsmittelwert = Personalbedarf in h/Wo/Kind • +22% Ausfallzeit on top (Krankheit/Urlaub/Fortbildung)
Personalbedarf in Personalstunden pro Woche pro Kind = Fachkraftfaktor (0 J. (Krippe) · 2,00 · 1:5,0 für U3 / 3 J. bis Schule (Kindergarten) · 0,70 · 1:14,3 für Ü3 / Schulkind (Hort) · 0,60 · 1:16,7 für Schulkinder) × Betreuungsmittelwert (22,5 / 30 / 42,5 / 50 h je nach Buchung) nach 1. Das ist der Live-Wert. Stellenplan/Betriebserlaubnis: zusätzlich × 1,22 2 + bis zu 20 % Leitung 3.
Wie regeln Nachbarbundesländer von Hessen die Personalbemessung? Direkt vergleichen:
Personalschlüssel und Betreuungsschlüssel rechnen mit anwesenden Kindern, nicht mit gebuchten Plätzen. Bienenstock holt die Anwesenheit am Kiosk-Tablet und setzt den Live-Schlüssel nach Landesrecht in Hessen darauf.
Sie haben Anforderungen, die von unseren vereinheitlichten Bundesland-Zahlen abweichen? Schreiben Sie uns , wir richten gerne einen Account nach Ihren persönlichen Vorgaben ein. Haben Sie Verbesserungsvorschläge für unsere offiziellen Werte, schreiben Sie uns.