Mindestanwesenheit: 1 Kraft je 15 Kinder
Personalbudget-Modell statt Gruppen-Schlüssel - drei Stufen seit 01.01.2025.
Drei Gründe machen Dokumentation für Kita-Leitungen unverzichtbar - unabhängig vom Bundesland und vom konkreten Bemessungsmodell. Jeder dieser Gründe greift im Ernstfall sofort und kann existenziell werden:

Die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII basiert auf der jederzeitigen Einhaltung der gesetzlichen Personalrelation. Ein einziger Stichproben-Vorfall ohne nachweisbare Dokumentation kann zur Auflagen-Erteilung oder im Härtefall zur Aussetzung der Betriebserlaubnis führen.
Zuständig ist je nach Bundesland eine andere Stelle: meist das Landesjugendamt, in Stadtstaaten die Senatsverwaltung oder der städtische Träger. Konkrete Auflagen, Gruppengrößen-Ausnahmen und Sonderregelungen werden einzelfallbezogen erteilt und können von Einrichtung zu Einrichtung variieren - auch innerhalb desselben Bundeslandes.

Jedes Bundesland definiert Höchstgruppengrößen, Buchungs-Staffeln und Sonderregeln für Inklusion oder Sprachförderung. Eine lückenlose Dokumentation ist Grundlage für die Förderung - Unterdeckung führt zu Rückforderungen, Überbelegung zu Anzeigepflicht beim Jugendamt.

Bei Aufsichtspflichtverletzungen (Unfall, Verletzung, Vorfall) prüfen Versicherung und Jugendamt das Personal-Kind-Verhältnis zum Zeitpunkt des Ereignisses. Ohne Live-Dokumentation trägt die Leitung oder der Träger unter Umständen ein erhebliches Haftungsrisiko - auch nach Jahren noch.
Schleswig-Holstein (KiTaG 2025) arbeitet mit einem Personalbudget statt einem starren Schlüssel. Sie halten drei Stufen im Blick: Standardqualität (Ziel: etwa 2 Vollzeitkräfte je Standardgruppe), Mindestpersonal (Förder-Untergrenze, etwa 1,5 VZÄ), Mindestanwesenheit (höchstens 15 Kinder pro anwesender Kraft, Krippe und Säuglinge strenger, immer mindestens zwei Erwachsene).
Im Alltag mit Bienenstock: Die Ampel warnt besonders bei Mindestanwesenheit — das ist die harte Untergrenze, auch wenn das Budget noch reicht. Rot dort = sofort handeln. Innerhalb des Budgets verteilen Sie Fachkräfte, Hilfskräfte und Azubis; mindestens 87,5 % des Mindestpersonals müssen päd. Fachkräfte sein.
Schleswig-Holstein (KiTaG 2025): Flexibler Personalbudget-Ansatz statt starrer Gruppen-Schlüssel. Drei Stufen: (1) Personalbudget bei Vollausschöpfung = Standardqualität 2,0 FTE/Gruppe (bisheriges Niveau); (2) Mindestpersonalausstattung 1,5 FTE/Elementargruppe (Krippe knapp unter 2,0); (3) Mindestanwesenheitspflicht 1 Kraft je 15 Kinder (Krippe doppelt, U9 Monate vierfach). Vollzeit nach TVöD-SuE 39h/Woche.
Kategorie III: Per-Budget (Pauschale, Stundenbudget oder kommunale Delegation - kein direkter Schlüssel)

Budget- und Pauschalen-Modelle haben keinen direkten Pro-Kind-Schlüssel im Gesetz. Bienenstock prüft trotzdem Mindestanwesenheit und — wo ableitbar — die Live-Quote: jede Fachkraft zählt mit staff_scaling 10, jedes anwesende Kind mit seinem child.factor. Die Ampel zeigt sofort, wenn die Waage kippt.
Personal = 10 je Fachkraft · Kind = Live-Faktor aus Tabelle
Live-Gegenüberstellung in Schleswig-Holstein: Kind-Werte je Altersgruppe (drei Spalten links), Personal = 10 je Fachkraft (Spalte rechts). Die Ampel vergleicht nur diese beiden Seiten. Zwei Kind-Schwellen in der Tabelle (Standard / Mindestanwesenheit). Aus der SQKM-Pauschale rechnet Bienenstock einen Kind-Wert „pro Fachkraft, pro Stunde“ — einfaches Verhältnis zum Personal (10 je Fachkraft).
| Altersgruppe | Live-FaktorKind | P : KKind | BemessungswertKind | PersonalFachkraft |
|---|---|---|---|---|
| 0 J. (Krippe) | 1,95 | 1:5,1 | 0,20 | — |
| 1 J. (Krippe) | 1,95 | 1:5,1 | 0,20 | — |
| 2 J. (Krippe) | 1,95 | 1:5,1 | 0,20 | — |
| 3 J. bis Schule (Elementar) | 0,98 | 1:10,3 | 0,10 | — |
| Schulkind (Hort) | 0,98 | 1:10,3 | 0,10 | — |
| Fachkraft | — | — | — | 10 |
Zusätzlich zur Auslastung stellt Bienenstock sicher, dass folgende weitere Bedingungen zur Betriebserlaubnis jederzeit erfüllt sind.
Mindestanwesenheit: 1 Kraft je 15 Kinder
mind. 2 Kräfte
U9-Monate zählen vierfach
Landes-Besonderheiten
Zusätzlich zum Grundmodell gibt es für Schleswig-Holstein besondere Regeln zu Personal, Kindern und Situationen — mit Live-Status und landesspezifischen Vorgaben.
Was Sie im Alltag wissen müssen: Was in der Ampel mitzählt, was nur im Jahres-Stellenplan steckt und was Sie nicht doppelt abziehen dürfen. Ob Vorbereitungs- und Verfügungszeit im Personalwert steckt, regelt jedes Bundesland anders — mal ist sie in den Faktor eingerechnet, mal muss sie separat ausgewiesen werden. Bienenstock modelliert seine Live-Werte nach genau dieser Landeskonvention: ist die Zeit eingerechnet, zählt sie auch live mit; ist sie es nicht, bleibt sie außen vor.
SQKM-Pauschale berücksichtigt Verfügung + Leitungs-/Verfügungszeit-Vertretung ab 2025
Zeit am Schreibtisch ist im Faktor mit einkalkuliert — die Ampel rechnet Verfügung schon im Kind-Wert ein. Wer vorbereitet oder dokumentiert, zählt mit; rot wird es erst, wenn für die gerade anwesenden Kinder zu wenig Personal da ist.
implizit über SQKM
Ausfall im Faktor heißt: Der Personalschlüssel ist bewusst höher bemessen — ein gesetzlicher Puffer für Krankheit und Urlaub im Jahresmittel, kein Extra-Posten im Dienstplan. Wer heute ausfällt, muss trotzdem vertreten werden.
Wenn die Leitung kurz in der Gruppe mitarbeitet, kann sie in Bienenstock als Fachkraft eingecheckt werden — Rolle im System beachten.
Eingruppige Kitas +0,2 VZÄ
Betrifft meist den Stellenplan — nicht die tägliche Ampel, außer es steht ausdrücklich „Live“ dabei.
Ohne Software behalten Sie drei Dinge im Blick: die Budget-Auslastung, das Mindestanwesenheits-Protokoll und den Fachkraftquoten-Nachweis.
Sie haben zwei grundsätzliche Wege, mit Bienenstock konform zu bleiben. Je nach Träger-Philosophie, Personalsituation und Aufsichtspraxis wählen Sie eine — oder kombinieren sie für unterschiedliche Bereiche Ihrer Einrichtung.
Bienenstock berechnet die Personal-Kind-Quote sekündlich aus tatsächlichen Check-ins und Anwesenheiten. Sie halten jederzeit alle gesetzlichen Vorgaben ein — bei Quote ≤ 1,0 (bzw. Kapazität ≥ 0) läuft alles im grünen Bereich. Beide Werte rechnen mit der × 10-Skalierung des Personals.
→ Was bedeutet „Empfohlen"? Vier Dokumentationsstufen im DetailSie nutzen Live als Frühwarnsystem, optimieren aber gezielt auf den Tages-, Wochen- oder Monatsradius. Akute Unterschreitungen werden bewusst toleriert, wenn die Bilanz über den Bezugszeitraum stimmt. Wir stellen sicher, dass Sie auf den Tag oder die Woche compliant sind — und dokumentieren sauber für Sie.

Bienenstock dokumentiert automatisch — minutengenau, lückenlos, ohne dass jemand Listen führen muss. Sie sehen jederzeit, dass Sie im grünen Bereich sind, und haben für jeden Vorfall, jede Stichprobe und jeden Streitfall den lückenlosen Nachweis griffbereit.
Personal, Kinder und Tagesgrenzwert in einem PDF. Jeden Abend um 23:59 fertig — ohne dass Sie eine Datei anfassen.
Wochen-, Monats- und Jahresübersichten auf Knopfdruck. Bei einer Stichprobe, einem Vorfall oder einer Träger-Anfrage haben Sie den Nachweis sofort — auch Jahre später.
Die Dokumentation läuft im Hintergrund. Sie sehen sie nur, wenn Sie sie brauchen — bei der Träger-Sitzung, beim Jugendamt-Besuch oder im Versicherungsfall.
Dokumentation allein reicht nicht. Wenn Personal kurzfristig ausfällt oder die Quote droht zu kippen, brauchen Sie Werkzeuge, um aktiv zu steuern. Bienenstock gibt Ihnen vier konkrete Hebel - die in allen 16 Bundesländern identisch funktionieren:

Bei besonders wichtiger Betreuung (Ausflüge, krankheitsbedingter Engpass, Sondertage) kann Bienenstock Eltern proaktiv informieren und gezielt nach Nachfrage fragen - z. B. „Können Sie heute früher abholen?". So entlasten Sie die Personal-Situation, bevor sie kritisch wird.

Wenn ein Kind kurzfristig nicht den ganzen Tag bleibt, kann Bienenstock beim Check-in dynamisch umstellen (z. B. Ganztag → Halbtag). Das senkt sofort die Personalbedarfs-Quote und gibt Ihnen administrative Luft, ohne abrechnungs-rechtliche Tricks.

Die Bienenstock-Ampel (grün/gelb/rot) gibt Eltern einen Hinweis auf die aktuelle Belegung der Kita. Bei gelber Ampel füllt sich die Einrichtung schnell - Eltern sehen das und bringen ihr Kind eher früh, bevor die Plätze knapp werden. Zusätzlich kann die Kita per Nachricht Engpässe für den nächsten Tag ankündigen oder anmerken, wann die Belegung wieder abnimmt und Plätze frei werden. Eine sanfte, transparente Steuerung der Tagesauslastung ohne Druck oder Schuldgefühl.

Anhand des Live-Überblicks sehen Sie sofort, in welcher Gruppe akuter Bedarf besteht. Pausen, Übergaben und Springer-Einsätze planen Sie nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern auf Datenbasis - mit dem Ziel, dass die richtige Fachkraft zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
PiA-Azubis anrechenbar
in SQKM-Budget enthalten (Leitungs-/Verfügungszeit-Vertretung ab 2025 berücksichtigt)
Hilfskräfte anrechenbar
nicht im Mindestpersonalkörper (nur päd. Fachkräfte); Verwaltungskräfte bis 2 h/Wo je Gruppe (max. 13 h)
anrechenbar
Vertretungsreserve im SQKM-Budget (Leitungs-/Verfügungszeit-Vertretung ab 2025)
(KiTaG SH 2025: Mindestpersonalkörper nur Fachkräfte; bis 1/8 Quereinsteiger anrechenbar; Hilfskräfte zusätzlich im Budget)
So zählt das Verhältnis: Bis das angegebene Fachkraft-zu-Hilfskraft-Verhältnis erreicht ist, wird eine Hilfskraft mit Faktor 10 in Bienenstock live angerechnet. Ist das Verhältnis ausgeschöpft, zählt jede weitere Hilfskraft nicht mehr mit.
Inhalt bald verfügbar
Inhalt bald verfügbar
Verfügungs-/Vorbereitungszeit ist bereits im Faktor enthalten – Vor-/Nachbereitung während der Öffnungszeit zählt als anwesende Kraft.
Fragen Sie Ihren Träger
Fragen Sie Ihren Träger
KiTaG SH 2025 § 25: PiA + Quereinsteigende auf Mindestpersonal anrechenbar · Praxisanleitung über reguläre FK
Optionen aus dem Landesrecht, um bei schwieriger Personalsituation compliant zu bleiben oder Förderung zu sichern:
Einmal im Jahr die Budget-Abrechnung; die Mindestanwesenheit kann jederzeit stichprobenartig geprüft werden
Vertiefte Hintergründe pro Bundesland: gesetzliche Reformpfade, exakte Paragraph-Verweise, Live-Berechnungsbeispiele und das Personal-Kind-Verhältnis je Altersgruppe für Ihre Einrichtung.
KiTaG SH 2025 (gültig ab 01.01.2025) · Anstellungsschlüssel-Infopapier 05.12.2024
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