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Reiner Stunde-pro-Stunde-Faktor — Hilfskräfte zählen live mit, solange auf 2 Fachkräfte höchstens 1 Hilfskraft kommt.
Drei Gründe machen Dokumentation für Kita-Leitungen unverzichtbar - unabhängig vom Bundesland und vom konkreten Bemessungsmodell. Jeder dieser Gründe greift im Ernstfall sofort und kann existenziell werden:

Die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII basiert auf der jederzeitigen Einhaltung der gesetzlichen Personalrelation. Ein einziger Stichproben-Vorfall ohne nachweisbare Dokumentation kann zur Auflagen-Erteilung oder im Härtefall zur Aussetzung der Betriebserlaubnis führen.
Zuständig ist je nach Bundesland eine andere Stelle: meist das Landesjugendamt, in Stadtstaaten die Senatsverwaltung oder der städtische Träger. Konkrete Auflagen, Gruppengrößen-Ausnahmen und Sonderregelungen werden einzelfallbezogen erteilt und können von Einrichtung zu Einrichtung variieren - auch innerhalb desselben Bundeslandes.

Jedes Bundesland definiert Höchstgruppengrößen, Buchungs-Staffeln und Sonderregeln für Inklusion oder Sprachförderung. Eine lückenlose Dokumentation ist Grundlage für die Förderung - Unterdeckung führt zu Rückforderungen, Überbelegung zu Anzeigepflicht beim Jugendamt.

Bei Aufsichtspflichtverletzungen (Unfall, Verletzung, Vorfall) prüfen Versicherung und Jugendamt das Personal-Kind-Verhältnis zum Zeitpunkt des Ereignisses. Ohne Live-Dokumentation trägt die Leitung oder der Träger unter Umständen ein erhebliches Haftungsrisiko - auch nach Jahren noch.
Sachsen-Anhalt bemisst den Stellenplan über Fachkraft-Stunden je Betreuungsstunde (§ 21 KiFöG LSA) — ausgewiesen aufs Jahr, nicht pro Check-in. Krippe braucht deutlich mehr Stunden pro Betreuungsstunde als Ü3 oder Schulkind. Hilfskräfte und Leitungsfreistellung kommen extra — siehe Abschnitt zu besonderem Personal weiter unten.
Im Alltag mit Bienenstock: Die Ampel zeigt, ob gerade genug Fachkräfte (und zulässige Hilfskräfte) da sind. Hilfskräfte dürfen höchstens halb so viel wie Fachkräfte mitwirken. Krankheit und Urlaub sind im Jahresfaktor nicht drin — Reserve beim Träger einplanen.
Multiplikator: erforderliche Personalarbeitsstunden pro vereinbarte Betreuungsstunde des Kindes. In Sachsen-Anhalt 0,187 / 0,083 / 0,052 je Altersgruppe. Bezug: Jahressummen.
Kategorie I: Per-Kind (Personal-h ÷ Kind-h, verschiedene Notationen: 1:N · VZÄ/Platz · h/Wo/Kind · Anstellungsschlüssel)

Bienenstock übersetzt den Bemessungswert aus dem Gesetz in einen child.factor auf der Kind-Seite (× 10 skaliert — reine Software-Konvention, keine Landesvorgabe) und normiert jede anwesende Fachkraft fest auf staff_scaling 10. Die Ampel hält die Waage automatisch im Gleichgewicht: Quote = Σ child.factor ÷ Σ staff_scaling ≤ 1,0 bedeutet ausreichend besetzt.
Personal = 10 je Fachkraft · Kind = Live-Faktor aus Tabelle
Live-Gegenüberstellung in Sachsen-Anhalt: Kind-Werte je Altersgruppe (drei Spalten links), Personal = 10 je Fachkraft (Spalte rechts). Die Ampel vergleicht nur diese beiden Seiten. Kind-Wert aus dem Gesetz (Arbeitsstunden je Betreuungsstunde). Bienenstock rechnet ihn auf „pro Fachkraft, pro Stunde“ herunter — einfaches Verhältnis zum Personal (10 je Fachkraft).
| Altersgruppe | Live-FaktorKind | P : KKind | BemessungswertKind | PersonalFachkraft |
|---|---|---|---|---|
| 0 J. (Krippe) | 1,87 | 1:5,3 | 0,187 | — |
| 1 J. (Krippe) | 1,87 | 1:5,3 | 0,187 | — |
| 2 J. (Krippe) | 1,87 | 1:5,3 | 0,187 | — |
| 3 J. bis Schule (Kindergarten) | 0,83 | 1:12,0 | 0,083 | — |
| Schulkind (Hort) | 0,52 | 1:19,2 | 0,052 | — |
| Fachkraft | — | — | — | 10 |
Zusätzlich zur Auslastung stellt Bienenstock sicher, dass folgende weitere Bedingungen zur Betriebserlaubnis jederzeit erfüllt sind.
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Landes-Besonderheiten
Zusätzlich zum Grundmodell gibt es für Sachsen-Anhalt besondere Regeln zu Personal, Kindern und Situationen — mit Live-Status und landesspezifischen Vorgaben.
Was Sie im Alltag wissen müssen: Was in der Ampel mitzählt, was nur im Jahres-Stellenplan steckt und was Sie nicht doppelt abziehen dürfen. Ob Vorbereitungs- und Verfügungszeit im Personalwert steckt, regelt jedes Bundesland anders — mal ist sie in den Faktor eingerechnet, mal muss sie separat ausgewiesen werden. Bienenstock modelliert seine Live-Werte nach genau dieser Landeskonvention: ist die Zeit eingerechnet, zählt sie auch live mit; ist sie es nicht, bleibt sie außen vor.
0,187/0,083/0,052 = vergütete (Brutto-)Arbeitsstunden je Betreuungsstunde (§ 21 Abs. 2): Verfügung UND Ausfall enthalten → Live-Faktor überzeichnet die Gruppen-Präsenz
Zeit am Schreibtisch ist im Faktor mit einkalkuliert — die Ampel rechnet Verfügung schon im Kind-Wert ein. Wer vorbereitet oder dokumentiert, zählt mit; rot wird es erst, wenn für die gerade anwesenden Kinder zu wenig Personal da ist.
0,187/0,083/0,052 = vergütete (Brutto-)Arbeitsstunden je Betreuungsstunde (§ 21 Abs. 2): Verfügung UND Ausfall enthalten → Live-Faktor überzeichnet die Gruppen-Präsenz
Ausfall im Faktor heißt: Der Personalschlüssel ist bewusst höher bemessen — ein gesetzlicher Puffer für Krankheit und Urlaub im Jahresmittel, kein Extra-Posten im Dienstplan. Wer heute ausfällt, muss trotzdem vertreten werden.
Leitung § 22 KiFöG LSA separat
Die Leitung zählt in der Regel nicht in der Gruppen-Ampel mit — nur Fachkräfte, die gerade direkt mit Kindern arbeiten. Leitungsstunden sind extra vertraglich.
Ohne Software buchen Sie je Betreuungsstunde eines Kindes die nötige Fachkraft-Arbeitsstunde gegen § 21 Abs. 2. Hilfskräfte und Azubis laufen parallel — denken Sie in zwei Ebenen: Stellenplan (nur Fachkraft-Stunden) und Live-Ampel (eine Hilfskraft zählt mit, solange auf 2 Fachkräfte höchstens 1 Hilfskraft kommt).
Sie haben zwei grundsätzliche Wege, mit Bienenstock konform zu bleiben. Je nach Träger-Philosophie, Personalsituation und Aufsichtspraxis wählen Sie eine — oder kombinieren sie für unterschiedliche Bereiche Ihrer Einrichtung.
Bienenstock berechnet die Personal-Kind-Quote sekündlich aus tatsächlichen Check-ins und Anwesenheiten. Sie halten jederzeit alle gesetzlichen Vorgaben ein — bei Quote ≤ 1,0 (bzw. Kapazität ≥ 0) läuft alles im grünen Bereich. Beide Werte rechnen mit der × 10-Skalierung des Personals.
→ Was bedeutet „Empfohlen"? Vier Dokumentationsstufen im DetailSie nutzen Live als Frühwarnsystem, optimieren aber gezielt auf den Tages-, Wochen- oder Monatsradius. Akute Unterschreitungen werden bewusst toleriert, wenn die Bilanz über den Bezugszeitraum stimmt. Wir stellen sicher, dass Sie auf den Tag oder die Woche compliant sind — und dokumentieren sauber für Sie.

Bienenstock dokumentiert automatisch — minutengenau, lückenlos, ohne dass jemand Listen führen muss. Sie sehen jederzeit, dass Sie im grünen Bereich sind, und haben für jeden Vorfall, jede Stichprobe und jeden Streitfall den lückenlosen Nachweis griffbereit.
Personal, Kinder und Tagesgrenzwert in einem PDF. Jeden Abend um 23:59 fertig — ohne dass Sie eine Datei anfassen.
Wochen-, Monats- und Jahresübersichten auf Knopfdruck. Bei einer Stichprobe, einem Vorfall oder einer Träger-Anfrage haben Sie den Nachweis sofort — auch Jahre später.
Die Dokumentation läuft im Hintergrund. Sie sehen sie nur, wenn Sie sie brauchen — bei der Träger-Sitzung, beim Jugendamt-Besuch oder im Versicherungsfall.
Dokumentation allein reicht nicht. Wenn Personal kurzfristig ausfällt oder die Quote droht zu kippen, brauchen Sie Werkzeuge, um aktiv zu steuern. Bienenstock gibt Ihnen vier konkrete Hebel - die in allen 16 Bundesländern identisch funktionieren:

Bei besonders wichtiger Betreuung (Ausflüge, krankheitsbedingter Engpass, Sondertage) kann Bienenstock Eltern proaktiv informieren und gezielt nach Nachfrage fragen - z. B. „Können Sie heute früher abholen?". So entlasten Sie die Personal-Situation, bevor sie kritisch wird.

Wenn ein Kind kurzfristig nicht den ganzen Tag bleibt, kann Bienenstock beim Check-in dynamisch umstellen (z. B. Ganztag → Halbtag). Das senkt sofort die Personalbedarfs-Quote und gibt Ihnen administrative Luft, ohne abrechnungs-rechtliche Tricks.

Die Bienenstock-Ampel (grün/gelb/rot) gibt Eltern einen Hinweis auf die aktuelle Belegung der Kita. Bei gelber Ampel füllt sich die Einrichtung schnell - Eltern sehen das und bringen ihr Kind eher früh, bevor die Plätze knapp werden. Zusätzlich kann die Kita per Nachricht Engpässe für den nächsten Tag ankündigen oder anmerken, wann die Belegung wieder abnimmt und Plätze frei werden. Eine sanfte, transparente Steuerung der Tagesauslastung ohne Druck oder Schuldgefühl.

Anhand des Live-Überblicks sehen Sie sofort, in welcher Gruppe akuter Bedarf besteht. Pausen, Übergaben und Springer-Einsätze planen Sie nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern auf Datenbasis - mit dem Ziel, dass die richtige Fachkraft zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
§ 21 KiFöG regelt Azubi nicht. In Praxis anwesend, zählt nicht gegen Mindestpersonalschlüssel (nur Fachkraft-h Abs. 2). → Praxisanleitung.
extra: § 22 KiFöG LSA in angemessenem Umfang (nicht im § 21-Faktor enthalten)
§ 21 Abs. 4: zulassbar (Kinderpfleger, Sozialassistent). Live Faktor 10, sofern Spalte „Fachkraft : Hilfskraft (max)“ eingehalten (ST: max. 1 Hilfskraft : 2 Fachkräfte). Abs. 2 Mindestschlüssel bleibt Fachkraft-h.
Nicht in § 21 KiFöG. Praxisanleitung über SMS-Curriculum; Belastung der Fachkraft, kein Fachkraft-h-Faktor.
Vertretende Fachkraft zählt als Fachkraft-h (Abs. 2), sofern qualifiziert. Ausfallreserve Träger, nicht im Std/Std-Faktor enthalten.
§ 21 Abs. 4 Satz 1: LJA kann im Einzelfall als Fachkraft zulassen — dann volle Anrechnung auf Abs. 2.
(§ 21 Abs. 4 KiFöG LSA: max. 1 Hilfskraft pro 2 päd. Fachkräfte · Live Faktor 10 für Hilfskraft, wenn Verhältnis eingehalten)
So zählt das Verhältnis: Bis das angegebene Fachkraft-zu-Hilfskraft-Verhältnis erreicht ist, wird eine Hilfskraft mit Faktor 10 in Bienenstock live angerechnet. Ist das Verhältnis ausgeschöpft, zählt jede weitere Hilfskraft nicht mehr mit.
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Verfügungs-/Vorbereitungszeit ist bereits im Faktor enthalten – Vor-/Nachbereitung während der Öffnungszeit zählt als anwesende Kraft.
Fragen Sie Ihren Träger
Fragen Sie Ihren Träger
Nicht in § 21 KiFöG. SMS-Praxisanleiter-Curriculum; Fachkraft-Zeit außerhalb Abs.-2-Schlüssel. Kein landesgesetzlicher −Faktor wie RP — Trägerintern regeln.
Optionen aus dem Landesrecht, um bei schwieriger Personalsituation compliant zu bleiben oder Förderung zu sichern:
Einmal im Jahr; LJA-Stichproben möglich
Vertiefte Hintergründe pro Bundesland: gesetzliche Reformpfade, exakte Paragraph-Verweise, Live-Berechnungsbeispiele und das Personal-Kind-Verhältnis je Altersgruppe für Ihre Einrichtung.
§ 21 Abs. 2 KiFöG LSA (ab 08.2019, verifiziert verbatim)
RP
BY
BE
BB
HE
MV
BW · NI
HH
SN
TH
HB
NW
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