Operativ ein Gruppen-FTE-Modell wie BW/NI. Landesrecht setzt nur den Rahmen, Bremen und Bremerhaven setzen die konkreten Werte.
Drei Gründe machen Dokumentation für Kita-Leitungen unverzichtbar — unabhängig vom Bundesland und vom konkreten Bemessungsmodell. Jeder dieser Gründe greift im Ernstfall sofort und kann existenziell werden:

Die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII basiert auf der jederzeitigen Einhaltung der gesetzlichen Personalrelation. Ein einziger Stichproben-Vorfall ohne nachweisbare Dokumentation kann zur Auflagen-Erteilung oder im Härtefall zur Aussetzung der Betriebserlaubnis führen.
Zuständig ist je nach Bundesland eine andere Stelle: meist das Landesjugendamt, in Stadtstaaten die Senatsverwaltung oder der städtische Träger. Konkrete Auflagen, Gruppengrößen-Ausnahmen und Sonderregelungen werden einzelfallbezogen erteilt und können von Einrichtung zu Einrichtung variieren — auch innerhalb desselben Bundeslandes.

Jedes Bundesland definiert Höchstgruppengrößen, Buchungs-Staffeln und Sonderregeln für Inklusion oder Sprachförderung. Eine lückenlose Dokumentation ist Grundlage für die Förderung — Unterdeckung führt zu Rückforderungen, Überbelegung zu Anzeigepflicht beim Jugendamt.

Bei Aufsichtspflichtverletzungen (Unfall, Verletzung, Vorfall) prüfen Versicherung und Jugendamt das Personal-Kind-Verhältnis zum Zeitpunkt des Ereignisses. Ohne Live-Dokumentation tragen Sie als Leitung und Ihre Gemeinde als Träger das persönliche Haftungsrisiko — auch nach Jahren noch.
BremKTG (§§ 7-8) setzt nur den Rahmen — die konkreten Personalwerte stehen in der Richtlinie für den Betrieb von Tageseinrichtungen (RiBTK vom 04.05.2012). Operativ funktioniert das Modell aber wie ein klassisches Gruppen-FTE-Modell (Kategorie II), vergleichbar mit Baden-Württemberg (§ 1 KiTaVO) oder Niedersachsen (§ 11 NKiTaG).
Krippe (RiBTK Ziff. 10.2, verbatim): 'Für die Leitung dieser Gruppen soll in der Regel nur eine Erzieherin/ein Erzieher zugelassen werden, die/der ständig von einer zweiten Fachkraft unterstützt wird' → 2 Fachkräfte je Gruppe mit max. 8 Kindern (Ausnahme 10), davon max. 3 unter 12 Monaten.
Kindergarten/Hort (Ziff. 11.2 / 13.2): 'Für die Leitung einer Kindergartengruppe ist eine Erzieherin/ein Erzieher vorzusehen' → 1 Erzieher je Bezugsgruppe mit max. 20 Kindern. Bei eingruppigem KG > 14 Kinder muss eine 2. erwachsene Person ständig anwesend sein.
Zeitumfang-Klausel (Ziff. 10.2): 'Der Zeitumfang des Arbeitsvertrages der Gruppenleitung soll mindestens der regulären Betreuungszeit der Kindergruppe entsprechen.' Das skaliert die FTE direkt mit der Öffnungszeit.
Statistisch realisiert (Bertelsmann Ländermonitor 2017): Bremen 1:3,2 (Krippe) / 1:7,5 (KG); Bremerhaven 1:3,4 / 1:9,0. Diese effektiven Werte sind besser als die RiBTK-Bezugsgrößen, weil Zweitkräfte, Verfügungszeit, Springer und Leitung zusätzlich finanziert werden.
Gruppen-FTE-Modell, delegiert vom Land an die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven. BremKTG (§§ 7-8) setzt nur den Rahmen, die konkreten FTE-Werte stehen in der RiBTK vom 04.05.2012 (verbatim): Krippe Ziff. 10.2 = 2 Fachkräfte (1 Erzieher + 1 Kinderpfleger/SPA) je Gruppe von max. 8 Kindern; Kindergarten Ziff. 11.2 / Hort Ziff. 13.2 = 1 Erzieher je Bezugsgruppe von max. 20 Kindern. 'Zeitumfang des Arbeitsvertrages der Gruppenleitung soll mindestens der regulären Betreuungszeit entsprechen' (Ziff. 10.2). Operativ ähnlich zu Baden-Württemberg (§ 1 KiTaVO) und Niedersachsen (§ 11 NKiTaG). Statistisch realisiert (Bertelsmann Ländermonitor 2017): Bremen 1:3,2 (Krippe) / 1:7,5 (KG); Bremerhaven 1:3,4 / 1:9,0.
Kategorie II: Per-Gruppe (FTE pro Standard-Gruppe, nicht direkt pro Kind ableitbar)
Verbatim heißt: 1 : 1 wie im Gesetzeswortlaut. Bei Unklarheiten gilt immer der originale Paragraphen-Text — diese Seite ist ein Hilfsmittel für Kita-Leitungen, kein Ersatz für Rechtsberatung.
Bezugsgruppen-Größen einhalten + Pro-Kopf-Personal-Verteilung dokumentieren.
Sie haben zwei grundsätzliche Wege, mit Bienenstock konform zu bleiben. Je nach Träger-Philosophie, Personalsituation und Aufsichtspraxis wählen Sie eine — oder kombinieren sie für unterschiedliche Bereiche Ihrer Einrichtung.
Bienenstock berechnet die Personal-Kind-Quote sekündlich aus tatsächlichen Check-ins und Anwesenheiten. Sie halten jederzeit alle gesetzlichen Vorgaben ein — bei Quote ≤ 1,0 läuft alles im grünen Bereich.
Bremen ist operativ ein Gruppen-FTE-Modell. Bienenstock-Live trackt die FTE pro Gruppe gegen die RiBTK-Mindestvorgabe (Krippe 2 FTE / KG 1 FTE) und warnt bei Unterschreitung. Eine Pro-Kind-Quote ist abgeleitet — die rechtliche Vorgabe bleibt gruppenbezogen.
Sie nutzen Live als Frühwarnsystem, optimieren aber gezielt auf den Tages-, Wochen- oder Monatsradius. Akute Unterschreitungen werden bewusst toleriert, wenn die Bilanz über den Bezugszeitraum stimmt. Wir stellen sicher, dass Sie auf den Tag oder die Woche compliant sind — und dokumentieren sauber für Sie.
Tagesmittel Bezugsgruppen-Größe / Personal-Zuordnung.
Bezugsgruppen-Stabilität über die Woche.
Live-Compliance ist der einfachste Weg — keine Bilanz-Rechnerei am Tagesende, keine Wochenkorrekturen, keine Monatspanik. Und gleichzeitig bekommen die Kinder die beste Betreuungsqualität, weil Personal immer dort ist, wo es laut Gesetz und Bedarf hingehört.
Bienenstock dokumentiert automatisch — minutengenau, lückenlos, ohne dass jemand Listen führen muss. Sie sehen jederzeit, dass Sie im grünen Bereich sind, und haben für jeden Vorfall, jede Stichprobe und jeden Streitfall den lückenlosen Nachweis griffbereit.
Personal, Kinder und Tagesgrenzwert in einem PDF. Jeden Abend um 23:59 fertig — ohne dass Sie eine Datei anfassen.
Wochen-, Monats- und Jahresübersichten auf Knopfdruck. Bei einer Stichprobe, einem Vorfall oder einer Träger-Anfrage haben Sie den Nachweis sofort — auch Jahre später.
Die Dokumentation läuft im Hintergrund. Sie sehen sie nur, wenn Sie sie brauchen — bei der Träger-Sitzung, beim Jugendamt-Besuch oder im Versicherungsfall. Für alles dazwischen: Bienenstock zeigt einfach grün.
Dokumentation allein reicht nicht. Wenn Personal kurzfristig ausfällt oder die Quote droht zu kippen, brauchen Sie Werkzeuge, um aktiv zu steuern. Bienenstock gibt Ihnen vier konkrete Hebel — die in allen 16 Bundesländern identisch funktionieren:

Bei besonders wichtiger Betreuung (Ausflüge, krankheitsbedingter Engpass, Sondertage) kann Bienenstock Eltern proaktiv informieren und gezielt nach Nachfrage fragen — z. B. „Können Sie heute früher abholen?". So entlasten Sie die Personal-Situation, bevor sie kritisch wird.

Wenn ein Kind kurzfristig nicht den ganzen Tag bleibt, kann Bienenstock beim Check-in dynamisch umstellen (z. B. Ganztag → Halbtag). Das senkt sofort die Personalbedarfs-Quote und gibt Ihnen administrative Luft, ohne abrechnungs-rechtliche Tricks.

Die Bienenstock-Ampel (grün/gelb/rot) gibt Eltern einen Hinweis auf die aktuelle Belegung der Kita. Bei gelber Ampel füllt sich die Einrichtung schnell — Eltern sehen das und bringen ihr Kind eher früh, bevor die Plätze knapp werden. Zusätzlich kann die Kita per Nachricht Engpässe für den nächsten Tag ankündigen oder anmerken, wann die Belegung wieder abnimmt und Plätze frei werden. Eine sanfte, transparente Steuerung der Tagesauslastung ohne Druck oder Schuldgefühl.

Anhand des Live-Überblicks sehen Sie sofort, in welcher Gruppe akuter Bedarf besteht. Pausen, Übergaben und Springer-Einsätze planen Sie nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern auf Datenbasis — mit dem Ziel, dass die richtige Fachkraft zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Diese Optionen können Sie als Leitung nutzen, um trotz schwieriger Personalsituation compliant zu bleiben oder günstigere Förderung zu erzielen — alle direkt aus dem Landesrecht abgeleitet:
LJA Bremen bei Stichtag + Betriebserlaubnis-Verfahren · Stadtgemeinden Bremen / Bremerhaven jährlich + bei Auffälligkeiten · Bertelsmann Ländermonitor jährlich (öffentlicher Vergleich)
Vertiefte Hintergründe pro Bundesland: gesetzliche Reformpfade, exakte Paragraph-Verweise, Live-Berechnungsbeispiele und das Personal-Kind-Verhältnis je Altersgruppe für Ihre Einrichtung.
§§ 6-8 BremKTG · RiBTK vom 04.05.2012 (Brem.ABl. 2012, 280) Ziff. 10-13, 17.2 · Bertelsmann Ländermonitor 2017 (operative Werte)
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